25.10.2019

Und wieder eine kranke Mutterkatze

 

Diese süße kranke Maus hatte das Glück, vor der Geburt ihrer Kitten gesichert werden zu können.

So konnten die Babys im Warmen auf die Welt kommen. Sie sind gesund und nehmen stetig zu.

Leider mussten wir mit der Mamakatze zum Tierarzt, sie hatte Fieber und eine Entzündung und braucht ebenfalls Antibiotika.

Nun geht es ihr aber täglich besser.
Was wäre aus ihr und ihren Kindern geworden, wenn sie nicht in unserer Obhut wäre. Sie hätte das gleiche Schicksal erleiden müssen, wie so viele andere Straßenkatzen. Sie hätte ihre Kitten nicht mehr versorgen können. Diese wären gestorben, und sie hätte nichts für die Kleinen tun können.


Uns macht dies alles sehr traurig. Es belastet uns, das Wissen, dass es so viele kranke Mutterkatzen und Kätzchen gibt, die nicht gerettet werden. Sie sterben bei diesen Temperaturen. Die Mutterkatzen sind selbst krank und ausgemergelt durch die dauernde Trächtigkeit.

Alle, die in unserer Obhut sind, hatten eine massive Angina. Obwohl der Fundort jeweils unabhängig von den anderen war.

Sie konnten nicht mehr fressen.

Die armen Katzen schaffen es nicht, ihre Kitten zu versorgen, dies ist das Todesurteil für die Kätzchen.

Und jetzt kommt erst die kalte Jahreszeit und wir wissen, wir werden wieder viele Straßenkatzen nur noch von ihrem Leiden erlösen können.

 

Wir sind alle voll belegt mit Fundkatzen und jeden Tag kommen neue Meldungen. Wir können dies nicht mehr bewältigen, personell und finanziell.

Wir versuchen unser Bestes , aber das Wissen, nicht allen helfen zu können, macht uns sehr betroffen.

Es zerreißt uns das Herz.

 

Deshalb auch an dieser Stelle wieder unser Appell:

Lasst eure Katzen kastrieren, helft mit dieses sinnlose Sterben zu verhindern.

Unterstützt die Tierschutzvereine und Tierheime bei der Durchsetzung für ein Kastrationsgesetz.


Update: 2.11.2019

15.10.2019

Unseren Kleinen ging es sehr schlecht. Beim Auffinden der Familie waren die Kleinen ca. 3 Wochen alt und schon richtig krank. Da ihre Mama ja auch sehr krank war, konnten die Kleinen ja nicht gesund sein. Die Pflegestelle musste mit allen Kleinen sehr oft zum Tierarzt. Dort wurden sämtliche zur Verfügung stehende Arzneien gespritzt. Trotzdem war ein kleines Mädchen so schwach durch ihren Katzenschnupfen, dass sie nichts mehr riechen konnte und so auch keine Zitze fand. Die Pflegemama musste mit der Flasche zufüttern. Durch den Katzenschnupfen wurden die Augen geschädigt. Bei einem kleinen Mädchen bleibt deswegen eine Narbe auf der Hornhaut zurück.

Nach zweiwöchigem Kampf und aufopferungsvoller Pflege der Pflegestelle und der Tierärztin, sind sie nun hoffentlich auf dem Weg der Besserung.

Vielen Dank dafür.

 

Niemals hätte die kleine Katzenfamilie draußen ohne menschliche Hilfe überlebt.Sie wurde rechtzeitig gefunden, aber wie viele Babys und Katzen sterben in Freiheit, da sie so krank sind und sich und ihre Kitten nicht ernähren können. Das macht uns so traurig, jeden Tag kommen neue Meldungen über trächtige Katzen oder Katzenfamilien , die irgendwo im Holz oder auf dem blanken kalten Boden liegen.

Was für ein furchtbares Katzenleben.

Die total ausgelaugten Mütter, haben keine Energie mehr, sich um den Nachwuchs zu kümmern.

Egal, ob Regen oder Kälte, sie müssen auf dem Feld ausharren, um wenigstens eine Maus zu fangen.

Die kleinen Kätzchen liegen auf dem kalten Boden und hoffen die Mama kommt bald, um etwas von dem bisschen Milch abzubekommen.

Wie soll sie auch genügend Milch geben, selbst massive Angina, kann sie fast nix zu sich nehmen.

So ist es nur eine Frage der Zeit, bis das erste Kätzchen stirbt.

Und das Schlimme, was uns so beschäftigt, ist, dass sie nur ein Beispiel für so viele arme herrenlose Katzen ist.

So viele Meldungen erreichen uns, überall kleine Kätzchen und tragende Muttertiere.

Bei diesen Temperaturen ist der Tod der kleinen Wesen fast vorhersehbar.

Sie sterben qualvoll, nach einem Leben auf der Straße.


Da die Tierarztkosten für so viele Tiere, für unseren kleinen Verein, der sich nur aus Spenden finanziert, doch ein enormer Kostenfaktor ist, freuen wir uns über jede Spende.

Lasst eure Katzen kastrieren, klärt auf, plädiert für eine Kastrationspflicht, unterstützt die Tierschutzvereine bei dieser Forderung.

Dieses Sterben muss endlich sichtbar werden und viele wachrütteln.


Update: 25.10.2019

12.10.2019

Diese süße Rasselbande konnten wir auch sichern.


Unsere Vermutung ist, dass ihrer Mutter etwas zugestoßen ist, oder sie ist einfach nun am Ende, durch den langen Kampf, das Überleben ihrer kleinen Familie zu sichern.
Jahrelang.

 

Die Mädchen sind jetzt mit 6 Monaten geschlechtsreif, und sie ereilt das gleiche Schicksal, ihr Leben lang, trächtig zu sein.

 

Solche kleine Mäuse haben es doch auch verdient, ein behütetes Katzenleben führen zu dürfen.

Alle quält ein furchtbarer Durchfall. Ebenso geschwollene Lymphknoten. Montag wird dann eine Kotprobe beim Tierarzt uns hoffentlich eine Diagnose bringen.


Noch sind sie etwas vorsichtig, aber es wird von Tag zu Tag besser.
Bedingt durch den Durchfall, benötigen wir einiges an Katzenstreu.
Auch hier freuen wir uns, um jede kleine Spende.

Wir halten euch auf dem Laufenden, wir hoffen, dass die Kleinen bald gesund sind und dann bereit, paarweise in ein neues liebevolles Zuhause umzuziehen.



15.10.2019

Dieser Kater saß Mitte September drei Tage miauend vor der Tür und wollte rein. Total ausgehungert und voll mit Zecken. Die Finder nahmen ihn nach Rücksprache mit uns mit ins Haus.

 

Wie sich dann herausstellte, wurde der Kater von den vorherigen Besitzern beim Umzug einfach zurückgelassen. Scheinbar waren es zwei Kater. Einer sah wohl ganz grau aus und war größer, von ihm fehlt die Spur.

 

Zumindest für diesen Kater hier ist die Welt jetzt in Ordnung.

Die Finder brachten es nicht übers Herz, den kleinen Kerl ins Tierheim zu bringen und versuchten die Zusammenführung mit ihrem Hund. (Nur am Rande, .....so viel zu Kampfhunden😜)

Und seht selbst, beide lieben sich sehr und schlafen und fressen zusammen.

Somit war klar , dass er bleiben kann.

So schön, wir freuen uns für alle.

Und der Kater hat nun endlich eine Familie, die ihn nicht einfach zurücklässt, wenn man umzieht.

Wir danken den Findern, dass sie nicht weggeschaut haben, als der Kater um Futter bettelte.

Übrigens: Das Zurücklassen eines Tieres ist eine Straftat (Verstoß gegen das Tierschutzgesetz Paragraph 3 Nr. 4, 18 ABS. 1 , Nr. 4) und muss angezeigt werden.



06.10.2019

Biosphärenmarkt am 03.10.2019

Wir möchten uns an dieser Stelle bei all unseren Besuchern und Förderern im Namen unserer Schützlinge von Herzen bedanken.

 

Trotz dass die Temperaturen nicht gerade im wärmeren Bereich lagen, habt Ihr uns besucht, um Rat gefragt, von Euren von uns adoptierten Schützlingen erzählt, sowie uns bei der Tombola und den Losen unterstützt und unsere Spendendosen befüllt.

 

Herzlichen Dank dafür, diese Spenden kommen wie immer zu 100% unseren Schützlingen zugute.


Im Moment haben wir Kosten für 5 Kitten, Lucky, der jetzt Luna heisst, unsere Langzeitpflegekatzen Amy und Tyson, sowie unsere Haflinger Wally und Alex mit enormen Kosten zu versorgen.


Eure Spenden sind uns hierbei eine große Hilfe und wir sagen herzlichen Dank dafür.



26.09.2019

Straßensammlung im Herbst 2019 durch Schülerinnen und Schüler der Münsinger Schulen

 

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer, liebe Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt Münsingen und deren Gemeinden,

 

Schülerinnen und Schüler der Münsinger Schulen werden ab der nächsten Woche wieder eine Straßensammlung mit Spendendosen (siehe Foto) für unseren Tierschutzverein Münsingen e. V. durchführen. Wir bitten Sie im Namen unserer vielen Schützlinge um Unterstützung der Jugendlichen bei dieser Straßensammlung. Da wir uns ausschließlich durch Spenden finanzieren, sind wir dankbar und freuen uns, dass die Schülerinnen und Schüler uns hierbei tatkräftig unterstützen.

Jeder gespendete Cent kommt zu 100% bei unseren Schützlingen an, da wir alle ehrenamtlich für sie arbeiten.

Bei Fragen können Sie sich auch gerne per Kontaktformular oder telefonisch (0174 9819526) an uns wenden. Wir beantworten gerne Ihre Fragen.

Vielen lieben Dank für Ihre Hilfe und Ihr Verständnis.

 

Uschi Rollmann und Gabriele Brendle

1. und 2. Vorstitzende

Tierschutzverein Münsingen e. V.

Spendendose des Tierschutzvereins Münsingen e. V.
Spendendose des Tierschutzvereins Münsingen e. V.


Biospährenmarkt Münsingen am 3. Oktober 2019

 

 

Und schon wieder ist ein Jahr vergangen! Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie am 3. Okober 2019 unseren Informationsstand besuchen würden. Dort werden wir Ihnen gerne, wie jedes Jahr, Rede und Antwort stehen. Sowohl in tierschutzrelevanten Fragen und Anliegen, aber auch in Haltungsfragen und bei Problemen mit ihrem Haustier, versuchen wir gerne weiter zu helfen.

Wir haben vom Deutschen Tierschutzbund wieder viele Flyer zur kostenlosen Abgabe. Kommen Sie einfach auf uns zu und fragen uns,

wenn Sie einen entsprechenden Flyer vielleicht nicht liegen sehen.

Und wie in jedem Jahr haben wir sowohl ein Glücksrad sowie Lose mit ensprechenden Gewinnen vorbereitet.

Die Preise wurden uns wie immer gespendet - an dieser Stelle wollen wir uns sogleich recht herzlich dafür bedanken und unseren Gönnerinnen und Gönnern im Namen unserer Tiere Danke! sagen. Die Einnahmen hieraus kommen zu 100 % bei unseren Schützlingen im Sinne von Futter, Medikamenten und Tierarztbesuchen an.

Wir freuen uns auf Sie und wünschen Ihnen schon jetzt einen wunderschönen Herbst und uns allen einen tollen Tag auf dem Biosphärenmarkt in Münsingen.


Update 2.10.2019:

 

Unser Lucky ist ein Mädchen - hat der Tierarzt festgestellt..

 

Was doch ein wenig medizinische Versorgung, liebevolle Betreuung, Gabe von Antibiotika, Augensalbe und gutes Futter ausmacht, es geht ihr jeden Tag besser!

 

An dieser Stelle vielen lieben Dank an unsere Katzenpflegemama und ihre eigenen Fellnasen - sie bewirken Wunder.



25.9.2019

Es hört einfach nicht auf….

 

Lucky

 

Dieses Häufchen Elend wurde am letzten Sonntag von einer Finderin gemeldet, die nicht weggeschaut hat.

 

Orientierungslos und auf der Suche nach Hilfe maunzend war der kleine Kerl in Oberstetten auf der Straße unterwegs.

Diese Kraft hatte er gerade noch.

Augen und Nase waren entzündet und verklebt.

Nur durch sofortige Versorung und stündliche Nahrungsgabe und Augentropfen hat Lucky die Nacht überlebt.

Seit Montag ist er auf einer Pflegestelle, wo er liebevoll aufgepäppelt wird. Es geht im inzwischen besser, wie auf dem letzten Bild zu sehen ist.

 

Wie viele sterben jetzt?! Herbstkätzchen haben es wetterbedingt um ein vielfaches schwerer überhaupt zu überleben. Mit vereiterten Augen, schnupfender Nase und entzündetem Rachen wird die Nahrungsaufnahme ohne menschliche Hilfe unmöglich und die Fellnasen verhungern jämmerlich. Auch Lucky hätte eine weitere Nacht draußen nicht überlebt .....

 



02.07.2019

Dringend neues Zuhause gesucht für zwei einjährige Katzen!

Mika und Silver sind knapp ein Jahr alt. Sie sind kastriert und gechippt sowie entwurmt. Sie sind – wie Katzen in diesem Alter nun mal sind - sehr verspielt und frech, aber schmusen auch gerne und möchten gerne zusammenbleiben.

Da sie das draußen gar nicht gewöhnt sind sollten sie in Wohnungshaltung bleiben. Die beiden haben einen positiven Coronatest, wahrscheinlich möchte sie deshalb wohl niemand haben. Dabei ist das gar nicht so dramatisch und sie können genauso alt werden wie jede andere Katze.

Ansonsten sind sie topfit und gesund und dem Alter entsprechend natürlich auch ein bisschen verrückt.

 

Kontakt:

Tierschutzverein Schwäbisch Hall e.V

Handy: 015258997909

Email: m.v.tierschutz@web.de

 

Hier noch Informationen vom Deutschen Tierschutzbund zum Corona-Virus.

  •  Sehr viele Katzen tragen das Corona-Virus in sich und haben bei Testung über das Blut auch positive Titer oder scheiden das Corona-Virus mit dem Kot aus -> in den meisten Fällen kommt es aber nie zu einer Mutation des Virus in der Katze und somit auch nicht zum Ausbruch der Krankheit
  • Richtig ist, dass die Virusausscheidung (FCoV-Virusdosis) über den Kot in Mehrkatzenhaushalten (auch Zuchten/Tierheimen) häufig höher ist, dies hängt mit der erhöhten Stressbelastung der Tiere zusammen (ungewohnte Umgebung, Overcrowding, etc.) und dass auch eine erhöhte Mutationsrate in Mehrkatzenhaushalten beobachten wird
  •  Trotzdem macht Testung jedes Tieres wenig Sinn -> was ist die Konsequenz? Es ist nicht vorherzusagen, bei welchem Tier das Virus mutieren wird und eine FIP entsteht; in Zuchten werden manchmal Dauerausscheider identifiziert und aus der Zucht genommen, aber das ist in Tierheimen wohl kaum möglich (im Idealfall nur kurze Aufenthaltsdauer, einmalige Messung kann auch höheren Wert aufweisen wegen akuter Stresssituation, wenn müsste häufiger getestet werden)

 



11.02.2019

Fundkatze in Apfelstetten

Die kleine Katze, wir gaben ihr den Namen Mini, da sie so zart und klein war, konnten wir recht schnell einfangen, da sie total ausgehungert war. Wir brachten Mini umgehend zum Tierarzt. Mini hat es aber leider nicht geschafft und wurde von der Tierärztin erlöst.
Sie muss schon einen langen Leidensweg hinter sich haben. Sie hatte keine Muskulatur mehr, kein Gramm Fett.  Die Leber war schon angegriffen. Was musste sie erleiden, bis sie endlich den Mut fand, sich bei einer Tierschützerin zu zeigen. Den ganzen langen Winter, so gut wie ohne Futter und mit Schmerzen. Leider war es zu spät. Wieder ein namenloses kleines Geschöpf, das unbemerkt, und in Not durch ihr kurzes Leben huschte.

Und wieder haben wir an ALLE den dringenden Appell: !!!!!Bitte lasst eure Katzen kastrieren und registrieren. Macht euch stark für diese armen Geschöpfe. Plädiert für ein Kastrationsgesetz!!!!

Schaut bitte nicht weg, denn es sind keine sogenannten "Wildkatzen" - es sind ausgesetzte Hauskatzen, oder deren Nachkommen, die ohne uns Menschen nicht gut überleben können. Sie leiden still, sterben oftmals an schweren Krankheiten wie Schnupfen, Katzenseuche, VIP, Leukose, da sie aufgrund dieser Krankheiten keine Nahrung mehr aufnehmen können geschweige denn eine Maus oder sonstiges fangen können. Sie verhungern elendiglich und grausam. Meldet den örtlichen Tierschutzvereinen Katzenpopulationen vor Ort, damit eine Kastrationsaktion begonnen werden kann und diese Katzen tierärztlich versorgt und mit einer Futterstelle versehen werden. Dies gilt auch für einzelne Katzen, die offensichtlich auf Futtersuche sind. Die Tierschutzvereine helfen bei Fragen gerne weiter!!!

Die ersten Kitten sind schon geboren. Viele Kätzinnen schon trächtig. Diese kleinen Wesen müssen, genauso wie ihre Mütter, jeden Tag um ihr Leben kämpfen, das von Hunger, Parasiten, Durchfall und Schmerz bestimmt wird.

R.I.P kleine Mini, wir hoffen dir geht es jetzt über dem Regenbogen besser.😥😥

 

Uschi Rollmann und Gabi Brendle


13.11.18

13 Tage ohne Wasser und Futter

Kater Moses hatte großes Glück

[Beitrag von Tasso vom 12.11.2018; mehr dazu hier.]

Sulzbach (Ts.) / Offenbach, 12. November 2018 – Es war äußerst knapp und das glückliche Ende ist letztlich nur einem großen Zufall zu verdanken. Denn viel fehlte nicht mehr und der kräftige schwarz-weiße Kater Moses wäre verdurstet.

Als Moses an einem Wochenende Anfang Oktober verschwand, setzte seine Familie alles in Bewegung, um ihn wiederzufinden. „Wir haben ihn sofort bei TASSO als vermisst gemeldet, da wir wussten, dass etwas nicht stimmt“, sagte Susane Bujotzek. „Einige Leute haben vermutet, dass er weggegangen sein könnte, weil wir seit ein paar Monaten ein Baby haben. Aber er liebt unsere Kleine, er ist viel bei ihr und liegt gerne bei uns. Ich wusste, dass das nicht sein kann“, sagt die junge Mutter bestimmt.

 

Deswegen machten sich Susane Bujotzek und ihr Lebensgefährte auch unmittelbar auf die Suche nach ihrem geliebten Kater. Außerdem verteilten sie die Suchplakate, die sie von TASSO erhalten hatten und warfen Suchzettel in die Briefkästen der Umgebung. In der näheren Nachbarschaft klingelte Susane Bujotzek außerdem an den Türen und sprach selbst mit den Anwohnern. Schon früh war sie bei einem älteren Herrn, der zwei Häuser weiter wohnt, und erzählte ihm von Moses Verschwinden. Der Herr nahm das TASSO-Suchplakat entgegen und entschloss sich, im Obergeschoss seines Hauses Türen und Fenster zu schließen, damit der Kater nicht unbemerkt in das große Haus huscht. Denn der Nachbar bewohnt ausschließlich das untere Stockwerk und nutzt die oberen Räume nur, wenn Besuch kommt. Eigentlich eine gute Idee, doch leider war es in diesem Moment ausgerechnet die falsche. Denn Moses war bereits in einem der oberen Räume. Er versteckte sich jedoch, als der Hausbewohner seinen Rundgang machte. Nun konnte er nicht mehr hinaus. Ohne Futter, ohne Wasser, eingesperrt in einen Raum, in dem lediglich zwei Betten stehen.

Lebensrettender Überraschungsbesuch

 

13 Tage lang harrte Moses aus, bis ein glücklicher Zufall ihm das Leben retten sollte. Der Sohn des Hausbewohners kam unerwartet zu Besuch, weil er das gute Herbstwetter nutzen wollte, um seinem Vater im Garten zu helfen. „Das war Moses Rettung“, ist Susane Bujotzek überzeugt. „Eigentlich wäre der Sohn erst an Weihnachten gekommen. Das hätte Moses nicht überlebt“, fügt sie hinzu. Schon beim Öffnen der Tür des Gästezimmers bemerkten die beiden Männer, dass etwas nicht stimmte und plötzlich sahen sie eine Katze unter das Bett huschen. Sofort verschlossen sie die Tür wieder und suchten trotz später Stunde ihre Nachbarn auf. „Durch das TASSO-Suchplakat, das mein Nachbar sich an den Kühlschrank gehängt hatte, wusste er sofort, dass es Moses sein muss“, erzählt Susane Bujotzek glücklich. Und tatsächlich: Er war schwach, durstig und abgemagert, aber es war Moses, den seine Familie nun wieder in die Arme schließen konnte. „Wir waren sofort beim Tierarzt und haben ihn zunächst regelrecht aufpäppeln müssen. Er hat mehr als zwei Kilo abgenommen. Zum Glück war er vorher ein kräftiger Kater. Nun geht es ihm wieder gut. Er muss nur noch ein bisschen zulegen“, erzählt die überglückliche Katzenhalterin, deren kleine Familie nun wieder komplett ist.


Mittlerweile darf Moses auch wieder seinen geliebten Freigang genießen. Auch seinen Nachbarn besucht er nach wie vor. Allerdings bleibt er nun auf Distanz und beobachtet ihn im Garten. Das Haus hat er nicht wieder betreten. Auch der Nachbar ist erleichtert. „Er erzählte mir kürzlich, dass Moses ihn besucht und dass er ihn gar nicht so anschaut, als sei er ihm böse“, berichtet Susane Bujotzek lachend. Auch sie ist ihrem Nachbarn nicht böse. Schließlich wollte er alles richtig machen und hat Moses letztlich im letzten Moment gerettet.

 

 

© Copyright TASSO e.V.


Von der Homepage des Ministeriums für Ländlichen Raum, Baden-Württemberg:

 

Unterbringung von herrenlosen Tieren und Fundtieren

 

1. Fundtiere:

Die Gemeinden sind nach § 5a AGBGB zuständige Fundbehörde im Sinne der §§ 965 bis 967 und 973 bis 976 BGB. Sie sind demnach verpflichtet, auch Fundtiere entgegenzunehmen und entsprechend zu verwahren. Soweit die Fundbehörde für die Unterbringung

und Betreuung nicht in eigenen Einrichtungen sorgen kann, hat sie die Tiere einer geeigneten Person oder Stelle - in der Regel einem Tierheim - zu übergeben und die erforderlichen Aufwendungen dafür zu tragen. Zu den Aufwendungen, die die Fundbehörde zu erstatten hat, gehören die Kosten für eine artgemäße Unterbringung, Pflege und Ernährung im Sinne des § 2 Tierschutzgesetz. Dazu gehören auch

die Kosten für notwendige tierärztliche Behandlungen der Fundtiere, um die Gesundheit der Tiere zu erhalten oder wiederherzustellen, also die Behandlungskosten bei Verletzungen, akuten Krankheiten sowie Parasitenbefall. Hierunter sind jedoch keine in die Zukunft gerichteten Vorsorgemaßnahmen wie aktive Schutzimpfungen zu verstehen.

Eine Erstattungspflicht der Gemeinden für die Kosten einer tierärztlichen Behandlung verletzter oder krank aufgefundener Tiere in den Fällen, in denen der Finder das Tier nicht bei der Gemeinde oder einem von der Gemeinde mit der Unterbringung und Betreuung beauftragten Tierheim abgibt, sondern unmittelbar zu einem Tierarzt bringt, setzt voraus, dass die Behandlung des Tieres unaufschiebbar ist und der Finder seiner Anzeigepflicht nach § 965 BGB nachkommt.

 

2. Herrenlose Tiere

Für herrenlose Tiere ist die Gemeinde zuständig, wenn diese Tiere die öffentliche Sicherheit oder Ordnung gefährden. In diesem Fall ist die Gemeinde als Ortspolizeibehörde verpflichtet, Maßnahmen nach §§ 1 und 3 des Polizeigesetzes zu treffen. Die Kosten für ein nach Maßgabe der §§ 1 und 3 des Polizeigesetzes in einem Tierheim untergebrachtes herrenloses Tier hat die Gemeinde zu tragen.

Eine klare Abgrenzung von Fundtieren zu herrenlosen Tieren ist in der Praxis äußerst schwierig, da zunächst nicht erkennbar ist, ob der bisherige Eigentümer das Eigentum an dem Tier aufgegeben hat oder nicht. Da es nach § 3 Abs. 3 des Tierschutzgesetzes verboten ist, ein Tier auszusetzen oder es zurückzulassen, wird zum Zeitpunkt des Auffindens in aller Regel davon auszugehen sein, dass es sich um ein Fundtier handelt.

 

3. Vertragliche Regelungen

Die Städte und Gemeinden haben aufgrund der unter Nr. 1 und 2 dargestellten Rechtslage vielfach mit den Betreibern von Tierheimen Verträge bezüglich der Verwahrung von Fundtieren und herrenlosen Tieren sowie der damit verbundenen Kosten abgeschlossen. Eine Kostentragungspflicht durch die Gemeinde entsteht in diesen Fällen auch dann, wenn der Finder das Tier nicht bei der Fundbehörde, sondern unmittelbar beim Tierheim abgegeben hat. Voraussetzung ist aber, dass der Anzeigepflicht des Finders gemäß § 965 BGB genügt wird. Diese Anzeige kann dabei auch durch das Tierheim bzw. den Betreiber des Tierheims vorgenommen werden.

Sofern sich ein Eigentümer eines Tieres nicht spätestens nach vier Wochen gemeldet hat, kann in der Regel angenommen werden, dass er die Suche nach seinem Tier aufgegeben hat und das Tier herrenlos ist bzw. herrenlos geworden ist. Damit endet in der Regel auch die Erstattungspflicht für die Aufwendungen. Das Tier kann dann der für die Versorgung beauftragten Person oder Stelle - beispielsweise dem Tierschutzverein - zur weiteren Betreuung überlassen werden.

 


11.10.18

Biosphärenmarkt 2018

Liebe Tierfreunde,

 

der Biosphärenmarkt am 03. Oktober in Münsingen war auch in diesem Jahr wieder sehr hilfreich für unseren kleinen Verein.

 

An unserem Stand haben sich viele bekannte und neue Tierfreunde eingefunden. Trotz des anfänglich schlechten Wetters und eines unschönen Tierschutz-Zwischenfalles war es ein gelungener Aktionstag mit vielen netten und konstruktiven Gesprächen. Auch unsere alljährliche Tombola und das Glücksrad für Kinder sowie weitere freiwillige Spenden werden uns wieder bei unserer Tierschutzarbeit sehr helfen. Wir möchten uns auf diesem Wege ganz herzlich bei Ihnen allen für Ihre Unterstützung bedanken!

 

Tierschutzverein Münsingen e. V. 

Die Vorsitzenden Uschi Rollmann, Gabriele Brendle

 


11.10.18

HelferHerzen 2018

Die Spendenaktion von dm in Münsingen

Vom 14.09. bis 22.09.2018 fand die HelferHerzen Spendenaktion von dm statt. Die Kunden erhielten nach ihren Einkäufen ein Herz-Kärtchen und konnten mit diesem durch einen Einwurf in die jeweilige Box ihren regionalen Verein unterstützen (zur Auswahl standen 2 Vereine). 

 

Mit so einem überwältigenden Ergebnis haben wir wirklich nicht gerechnet! Unser Dank geht an das nette dm-Team, welches uns die Aktion ermöglicht und unseren Verein vorgeschlagen hat, sowie an alle unsere Unterstützer, die in der Aktionswoche HelferHerzen 2018 fleißig beim dm eingekauft und ihre Herzen in unsere Box eingeworfen haben! Der hierbei entstandene Spendenbetrag hilft uns bei unserer Tierschutzarbeit enorm weiter (Versorgung kranker Pflegekatzen, noch ausstehender Kastrationen von Straßen- und Hofkatzen, Besorgung entsprechender Medikamente sowie Futter).

 


Im Namen unserer Schützlinge sagen wir von Herzen ein ganz großes Dankeschön!!

 

Ein schönes Wochenende wünscht Ihnen der

 

Tierschutzverein Münsingen e. V.


08.08.18

Das schreckliche Leid der Bauernhof- und Straßenkatzen

...und die traurige Geschichte von Katzenmama Raissa

Liebe Tierfreunde,

 

Raissa war 6 Monate ein Niemand, eine Woche ein Jemand.

Raissa (Tigerkätzin im Bild mit ihren 2 Welpen) musste fürchterlich leiden und sterben. Stellvertretend wie so viele unkastrierte Bauernhof- und Straßenkatzen wurde sie viel zu früh und unversorgt trächtig.

Liebe kleine Raissa, wir konnten Dir nur noch versprechen, uns liebevoll um Deine Babys zu kümmern! Du konntest sie ein letztes Mal umarmen - zu mehr reichte Deine Kraft nicht mehr! Wir werden ein schönes Zuhause für Rhina und Rasmus finden, so dass wenigstens Deine Babys das Gefühl erleben dürfen, geliebt und umsorgt zu werden. Dir war dies leider nur für eine Woche gegönnt. 

Eine aufmerksame Tierschützerin hatte die kleine Raissa in einem abgelegenen Schuppen entdeckt und sofort den Tierschutzverein Münsingen informiert.

Es wurde eine Futterstelle eingerichtet und ab diesem Moment fasste Raissa Vertrauen und wir konnten sie nach kurzer Zeit mit der Lebendfalle einfangen.

Beim Tierarzt wurde festgestellt, dass Raissa, selbst noch eine handvoll kleine Katze, hochträchtig war. An diesem Freitag bekam sie - nach dem Tierarztbesuch - auf dem Pflegeplatz noch in der Nacht die Wehen. Es war für die kleine Katze eine sehr schwere Geburt und man sah ihr an, dass sie nicht verstand, was hier mit ihr passierte. Sie bekam zwei Kitten (Rani & Rasmus). Und wir freuten uns so für sie, dass Raissa nun in Sicherheit war und in Ruhe ihre Babys aufziehen konnte.

 

Der Schock für uns kam 1 Woche später. Raissa bekam einen Anfall, der auf die schwere Geburt zurückzuführen war (lt. Tierarzt). Das zentrale Nervensystem, Gehirn, Augen, Gangbild - alles war in Mitleidenschaft gezogen. Es sah so aus, als hätte sie einen "Schlaganfall" bekommen. Sie konnte nicht mehr stehen, fiel immer wieder zur Seite, hatte eine Kopfschiefhaltung und verdrehte immer wieder die Augen. Sofort brachten wir Raissa und ihre Babys zum Tierarzt. Drei Tage kämpfte der Tierarzt um Raissa. Sie konnte sich in diesem Zustand nicht um ihre Baby's kümmern, weshalb wir diese stundenweise zu unserer liebevollen "Katzenpäpplerin" brachten. 

 

Den Kampf um Raissa haben wir alle, die geholfen haben, verloren...

Wir mussten sie gehen lassen. Eine Woche hatte sie das Glück Geborgenheit kennen zu lernen. Im Alter von einer Woche hatten die Babys jetzt keine Mutter mehr. Die Tierärzte vermuten Toxoplasmose, Fip, Leukose........Es könnten viele Viruserkrankungen sein. Aber eines ist ganz sicher: - sie war viel zu jung um Babys zu bekommen. Was wäre wenn wir sie nicht entdeckt hätten? Wie  viele Katzen werden nicht entdeckt und sterben einen grausamen schmerzvollen Tod - und deren neugeborene Babys ebenso - da sie verhungern müssen!!!!!


 

Wir haben Raissa liebevoll beerdigt. Unsere dringende BITTE - lasst Eure Katzen kastrieren!!!  

 

Für die Versorgung der Babys und unserer vielen weiteren Pflegekatzen sind wir weiterhin über jede einzelne Spende dankbar. Leider kommen wir aus zeitlichen Gründen oftmals nicht gleich dazu, Ihnen von unserer Tierschutzarbeit zu berichten. Wir geben aber weiterhin unser Bestes, um Sie auf dem Laufenden zu halten!

 

Ein großer Dank gilt jedem einzelnen Helfer, der nicht weg sieht und uns Tierschutzprobleme und herrenlose Katzen meldet!

 

Tierschutzverein Münsingen e.V.

Die beiden Nachkommen (Rani und Rasmus) haben sich prächtig entwickelt und in der Zwischenzeit bereits eine neue Heimat gefunden. Wir wünschen den beiden und der Familie alles Gute und freuen uns, dass die Kleinen nun ein schönes und glückliches Katzenleben erfahren dürfen! (17.09.18)


07.06.18

Münsingen-Auingen:

Anzeige wegen illegaler Nutzung einer Tierfalle

Am 29.05.18 war eine Katze in Auingen, die sonst immer um die Mittagszeit nach Hause kam, plötzlich spurlos verschwunden. Die Besitzer machten sich, nachdem sie eine Weile abwarteten, auf die Suche nach ihrem Schützling, liefen die Straßen in der Nachbarschaft ab und riefen nach ihm. Vorerst ohne Erfolg. Als sie dann gegen Mitternacht ein letztes Mal aufbrachen, hörten sie ein Miauen aus einem Schuppen im Garten eines Nachbarn. Und tatsächlich, es war ihre verschwundene Katze, die allerdings nicht einfach nur dort eingesperrt war. Sie fanden ihr Tier in einer sogenannten Lebendfalle vor, auch Marderfalle genannt.


Die Nutzung von solch einer Tierfalle ist für Privatpersonen absolut verboten und ein hochgradiger Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Sie darf lediglich von Jägern genutzt werden, die sich hierfür beim Landratsamt eine Genehmigung holen müssen, um beispielsweise einen Marder zu fangen. Diese Tiere stehen darüber hinaus unter Naturschutz.

Wir möchten Sie deshalb an dieser Stelle darauf hinweisen, solche Fälle, in denen gegen das Tierschutzgesetz verstoßen wird, unbedingt zu melden oder direkt bei der Polizei anzuzeigen. 

 

Wenn Sie Ihre Katze vermissen, laufen Sie die Nachbarschaft ab und rufen Sie nach Ihrem Tier. Horchen Sie besonders da, wo Schuppen oder Gartenhäuser stehen, falls Ihr Schützling dort eingesperrt ist oder womöglich gefangen gehalten wird. 

Wir sind sehr besorgt, was die vielen fehlenden Katzen in unserer Region angeht. Womöglich gab es schon viele andere Fälle, die gar nicht erst ans Licht gekommen sind. Und leider scheint es einige Katzenhasser zu geben, die zu teils grausamen Methoden greifen, um die Tiere einfach loszuwerden. Da sind uns Fälle bekannt, wie beispielsweise in Neuffen, wo vermehrt zutrauliche Katzen verschwinden und Kilometer weit weg wieder auftauchen. Da liegt der Verdacht nahe, dass die Tiere mutwillig von ihrem Zuhause weggefahren werden.

Wir möchten Sie deshalb bitten, auf der Hut zu sein und nachzuhaken. Sprechen Sie unbedingt mit Ihren Nachbarn, wenn Tiere fehlen.

 

Die Katze aus unserem aktuellen Fall in Auingen ist glücklicherweise wohlauf und hat lediglich eine Verletzung am Kopf, die jetzt behandelt werden muss.


25.05.18

Babykätzchen auf Parkplatz ausgesetzt!

Diese beiden Kätzchen hätten sicher nicht mehr lange gelebt, wenn sie nicht am vergangenen Montag auf einem Parkplatz zwischen Wittlingen und Bad Urach entdeckt worden wären. Völlig ausgehungert und durchnässt saßen die beiden hilflosen Geschöpfe zusammengekauert auf dem kalten Boden, viel zu schwach um sich noch irgendwie selbst zu helfen. 

 

Wir sind uns sicher, dass die erst wenige Wochen alten Kätzchen lieblos dort ausgesetzt wurden und sind absolut empört über diese grausame Tat.


Eine engagierte Tierschützerin von uns, die die Fundtiermeldung erhalten hatte, fuhr sofort los, um die zwei hilflosen Tiere zu sichern. Ohne Probleme ließen diese sich von ihr einfangen, sie hätten sowieso keine Kraft mehr gehabt, um sich dagegen zu wehren, so erschöpft waren sie bereits.

Ihr Zustand ist lebensbedrohlich und sie sind mit Sicherheit noch nicht über den Berg. Die beiden Kätzchen sind so abgemagert, dass man nur noch Haut und Knochen spüren kann, außerdem haben sie ganz schlimm entzündete Augen, die jetzt unbedingt schnell behandelt werden müssen. Es wird sich also erst zeigen, ob die beiden ihr Augenlicht zu 100% zurückerhalten werden.

 

Für die kommenden Tierarztuntersuchungen würden wir Sie gerne um eine Spende für unsere 2 kleinen Findlinge bitten, denn in solchen Fällen entstehen immer wieder hohe Kosten für unseren Verein. Wir freuen uns über jeden noch so kleinen Betrag, denn nur mithilfe Ihrer Unterstützung können wir Notfälle wie diesen finanzieren. 

Wenn Sie eine Überweisung tätigen möchten, bitten wir Sie im Verwendungszweck 'Fundkätzchen Wittlingen' anzugeben. Bei einer Spende über unseren Spendenbutton (Paypal), können Sie uns eine Mitteilung zukommen lassen. Somit fließt Ihre Spende zu 100% in die Versorgung unserer beiden Fundkätzchen ein.

 

Vielen herzlichen Dank für Ihre Hilfe im Namen unserer Tiere!


Frühjahr 2018

Dringender Spendenaufruf für unsere Schützlinge

Im Moment betreuen wir sehr viele kranke Katzen, denen der diesjährige Kälteeinbruch sehr zu schaffen machte.

 

Es sind hauptsächlich von uns kastrierte Katzen, die an Futterstellen leben und von uns mit Futter versorgt werden.

Die Samtpfoten mussten von uns eingefangen und tierärztlich versorgt werden. Dabei wurde festgestellt, dass alle mit einem Virus zu kämpfen haben, der eine schwere Halsentzündung hervorruft. Die Katzen können nicht mehr fressen! Dadurch sind sie sehr geschwächt.

Im Moment sind sie auf unseren Pflegestellen untergebracht und genießen die Wärme und Fürsorge. Leider sind dadurch sehr hohe Kosten entstanden, die ein großes Loch in unsere Tierschutz-Kasse reißen! Für unsere wichtige Aufgabe - Kastration und Versorgung der freilebenden Hof- und Straßenkatzen - bleibt somit kein großer finanzieller Spielraum mehr übrig. Und die Rolligkeit der Kätzinnen und Kater steht trotz eisigen Temperaturen bevor. Wir müssen dringend kastrieren und sind deshalb auf Ihre Hilfe / Spende angewiesen. Schon ein kleiner Betrag hilft uns weiter.

 

Im Namen unserer Schützlinge sagen wir schon jetzt ein schnurriges Dankeschön. 

  

Gabriele Brendle, 2. Vorsitzende, Tierschutzverein Münsingen e.V.