Erneutes Update zum Winzling Kaarlo❤️
Unser verdacht dass Kaarlo ein Frühchen ist bestätigte sich gestern nun mehr als deutlich!!! Wie ihr auf den Bildern sehen könnt ist er um sooo vieles kleiner als die knapp 7 Tage älteren Kitten der Ammenmutter!!! Wahnsinn dass er es so weit geschafft hat unser Kämpferle! Die Ammenmutter hat ihn zwar angenommen, leider geht er aber bei den viel viel größeren Kitten total unter und findet die Zitzen auch nicht selbstständig, so dass man auch hier immer dabei bleiben müsste. Auch weil die Mutterkatze sichschnell mal auf ihn drauf legen könnte. So darf er nun ab und an zur Ammenkatze, wird aber weiterhin Tag und Nacht, alle halbe Stunde von unserer Vorsitzenden Zuhause versorgt und gefüttert. Danke für deine aufopferungsvolle Pflege Liebe Uschi!!! Den Milchtritt hat er nun bereits gelernt und wendet ihn bei Der Ammenmutter und Zuhause an der Fleece Decke an.
Bitte habt Verständnis dass wir zur jetzigen Zeit noch keine Adoptionsanfragen annehmen können, noch ist er ja nicht über den Berg und wir wissen nicht was noch kommt. Zu gegebener Zeit werden wir den kleinen dann hier auf unserer Homepage und auf unserer Facebookseite zur Vermittlung vorstellen, bis dahin vergehen aber noch einige Wochen.
Vielen dank auch nochmals für euer mit fiebern und eure zahlreichen Hilfsangebote ❤️

01.09.2020

DRINGENDER HILFERUF !!!
Mutterkatze, womöglich verletzt in Münsingen/ Auingen nähe Kaufland gesucht!!!
*Update:
Der kleine Kaarlo wie er nun genannt wird, hat die ersten beiden Tage seines Lebens nun gemeistert und sein Körper konnte sich ein wenig von der Kälte und den schrecklichen Umständen unter denen er geboren wurde erholen. Er hat sich dank der fürsorglichen und herzlichen Pflege (alle 30 Minuten füttern, sauber machen, bürsten... ohne Pause!) unserer Vorsitzenden bisher gut gehalten. Noch ist er nicht über den Berg, aber heute werden wir versuchen ihn einer Ammenkatze "unter zu jubeln" die 8 Tage alte Kitten hat und hoffen dass sie ihn annimmt! Weiterhin heißt es Daumen drücken für den kleinen Kämpfer! 🍀
Vielen Dank für die vielen Hilfsangebote, die wir von euch erhalten haben❤! Wir haben uns über jedes einzelne gefreut! Wer uns und unsere Schützlinge unterstützen möchte kann dies gerne in Form einer kleinen Spende tun! Alle Infos dazu findet ihr auf unserer Homepage unter dem Reiter "Spenden".
Von der Mutterkatze und eventuellen Geschwisterchen fehlt weiterhin jede Spur😞
Uns wurde heute ein frisch geborenes Kitten gemeldet welches am Kaufland in Münsingen gefunden wurde!!! Die Nachgeburt lag dabei, der Zwerg ist wenige Stunden alt und es ist nicht klar ob er es schafft!
Keine Katze würde freiwillig an dieser Stelle ihre Jungen bekommen!!! Höchst wahrscheinlich ist sie verletzt!
Wenn ihr in der Nähe der Kauflands in Münsingen wohnt, bitte schaut unter euren Hecken, in Garagen, Gartenhäuschen... an allen Plätzen an die sich eine Mutterkatze mit Kitten verkriechen würde nach!! Unter Umständen braucht sie sehr schnell und dringend Hilfe!!!
Wer etwas gesehen hat, bitte dringend bei uns melden!!!
Wir stehen mal wieder fassungs- und ratlos da und fragen uns warum keiner Hilfe geholt hat, warum diese Arme Katze an solch einer Stelle an der viele Menschen vorbei kommen ein Kitten bekommen und es zurücklassen musste, warum eine Hoch trächtige Katze draußen herum läuft ..
Was ist hier passiert???
Wir geben unser bestes um den kleinen neugeborenen Kater ein Überleben zu ermöglichen, eine Mutter können wir aber nur schwer ersetzen.
Und weiter (ja wir wiederholen uns) hoffen wir inständig auf ein Kastrationsgesetz damit dieses Elend welches wir Tag für Tag sehen und vor allem die Katzen erfahren müssen endlich weniger wird !!!

12.08.2020
Wann kapiert auch der Letzte, dass Tiere ebenfalls Wasser benötigen und sowieso bei der Hitze.
Wir bekommen zur Zeit, viele Notrufe, über Tierhaltungen, welchen kein ständiges Wasser und keinen Unterstand zur Verfügung stehen.
Dieses Lämmchen hat vergeblich versucht an den Grund des viel zu kleinen Behälters für ca 20-25 Schafe zu kommen. Hätte eh nichts gebracht , wenn der kleine Körper es geschafft hätte, da überhaupt kein Wasser zur Verfügung stand.
Was ist daran nicht zu verstehen, dass man Wasser braucht. Warum muss man sich immer wieder darum kümmern, dass Tierhalter ihren Tieren Wasser zur Verfügung stellen.
Sollte man es schriftlich in großen Plakaten draufschreiben, dass es wirklich im Gedächtnis bleibt , wenn man ins Auto steigt und selbst Wasser trinkt.
Wir können es nicht begreifen.
Bitte schaut euch aufmerksam, alle Tierhaltungen an, sie benötigen einen Unterstand. Sei es in Form von Bäumen oder Hecken, oder eben dann einen gebauten Unterstand, und natürlich Wasser. Und Wasser so angeboten, dass auch Jungtiere drankommen und eben so viel zur Verfügung, dass es für alle reicht.
Polizei, Veterinäramt und Tierschutzvereine kontaktieren. Fotos und Filme mit dem Handy drehen.
Denn bei Ausreden, fällt den Haltern immer was ein. Nur das Wort Wasser, wird nicht verstanden. 😡😡😡

07.08.2020
Leider müssen wir schon wieder einen sinnlosen Tod eines zauberhaften Kätzchen verkraften.
Mama Nala, viel zu jung , viel zu dünn, musste 2 Tage kämpfen um 4 Kitten auf die Welt zu bringen.
Bobbele war das vierte Kitten und brauchte fast 24 h bei der Geburt. Mamakatze Nala hatte einfach keine Kraft.
Er war der Kleinste. Pflegestelle bemerkte , dass er schlecht atmet und keine Ton mehr herausbekam. 2 Tierarztbesuche , enormer Stress für Nala, da man ihr die Kitten entfernen musste für die Fahrt.
Der Zustand verschlimmerte sich und wir entschlossen uns , unserer ehrenamtlichen Helferin Sabina , Bobbele zu bringen. Sabina versorgte ihn die ganze Nacht.
Sie musste aber leider gleich am nächsten Morgen nochmals zur Tierärztin, da die Milch nicht mehr geschluckt werden konnte , sondern über sein Näschen wieder rauslief.
Die Tierärztin diagnostizierte eine sehr starke Lungenentzündung. Sie gab ihm die Medikamente, welche für den kleinen Körper möglich waren, die Prognose war aber sehr schlecht.
Leider hörte er zu atmen auf.
Es bricht uns das Herz.
Dieses kleine Wesen, so gekämpft und wir hatten so gehofft.
Die kleinen jungen Mamakatzen , selbst erst ca. 6-7 Monate alt, schaffen es nicht , da sie selbst nichts auf den Rippen haben.
Zur Zeit häufen sich diese Fälle und wir mögen es uns nicht vorstellen, wie es den unentdeckten, auf sich allein gestellten Kätzchen geht.
Warum ist es so schwer eine Kastrationspflicht einzuführen. Weil man selbst dieses Elend nicht sieht?
Nicht den Schmerz und das Leiden? Solange andere sich darum kümmern.
Es lässt uns nicht kalt. Wir weinen um jedes tote Kätzchen, das in unseren Händen stirbt.
Wie lange kann dies unsere Seele noch verkraften.
R.I.P du kleiner Schatz, durftest nur 14 Tage leben.

31.07.2020

Update Mia:

Mia hat ihre erneute Op gut überstanden. Die Augenhöhle musste erneut geöffnet werden, wir hoffen dass sie es nun vorerst überstanden hat und keine weiteren Operationen nötig werden, sie hat schon genug durch gemacht.

Die Kosten belaufen sich auf  mehrere hundert Euro, ausgenommen der weitern medizinischen versorgung.

 

Unsere Mia bleibt weiter eines unserer Sorgenkinder, immer wieder muss Sabina, ihre Dauerpflegemama mit ihr zu verschiedenen Tierärzten fahren, weil das noch vorhandene und auch das Operierte Auge Sorge bereiten.

Mal tritt Eiter aus der Augenhöle aus, ein andes mal steigt der Augendruck im noch vorhandenen Auge stark an.

Leider sind diese dringen notwendigen Tierarztbesuche auch immer mit Kosten verbunden und wenn wie im moment alle Pflegestellen belegt sind, kann man sich gut vorstellen dass die Kosten hoch sind und das Geld schwindet !

Helft uns diese Kosten weiter tragen zu können, auch kleine Spendenbeträge helfen uns !!

Spenden könnt ihr über Paypal oder über die auf der Homepage angegebenen Daten.

Herzlichen Dank, euer Team vom Tierschutzverein Müsingen


27.07.2020
Update zur jungen, hochtragend gefundenen Nala:
Unsere viel zu junge Katzenmama, erholt sich so langsam von ihrer schweren Geburt.
Sie ist noch sehr gestresst, von den Menschen, aber sie kümmert sich trotz ihrem jungen Alter , liebevoll um ihre Kitten. Ihr bleibt nun erspart, stundenlang nach Futter zu suchen. Sie darf sich wahrscheinlich das erste Mal in ihrem jungen Leben, vor einen vollen Futternapf setzen.
Den Kleinen bleibt das harte Leben auf der Straße erspart.
Wir hoffen so sehr für Nala, dass sie sich auch bald etwas entspannen kann.

16.07.2020

Die Not will nicht Enden...

Die nächste hoch tragende, viel zu junge und vieeeel zu dünne Samtpfote musste von uns gesichert werden.

Es gilt wieder ein mal die Daumen zu drücken, dass alle- Mutter wie Kitten die Geburt gut und ohne Komplikationen oder Folgen wie bei Isi überstehen!!

Man sieht ihrem Blick deutich an Wie gestresst, verängstigt und kraftlos sie ist.

Die Flut der Mutterkatzen will nicht enden,

noch können wir dank euch weiter den Namenlosen Katzen unserer Region helfen, doch die Finanziellen Mittel schwinden. Haltet weiter zu uns und unterstützt uns und damit die Samtpfoten die die Hilfe benötigen! Jede Spende Zählt für unseren kleinen Verein und rettet Katzen das Leben, denn 100% der Spenden fließen in die Versorgung, die Kastration, notwendige Op's ect. Somit kommt jeder Cent be den Samtpfoten an, denn all unsere Pflegestellen und unsere ehrenamtichen Tierschützer die teils sogar wärend der Arbeit und ständig in der Freizeit ausrücken, schenken uns und den Tieren ihre Zeit!

Ein großes DANKE ❤️ dafür und auch ein riesiges DANKE an all unsere Spender❤️ !!

OHNE EUCH GEHT NIX! Macht weiter so, wir brauchen eure Hilfe soo dringend!


Und wieder mussten wir eine sehr junge Katzenmama sichern.
Aufmerksame Melderin sah ein kleines Kitten in einen alten Schuppen huschen.
Sie hat sofort richtig reagiert, da sie vermutet hat, dass dort bestimmt eine Mutterkatze ist.
Sie lockte sie mit Futter und sah tatsächlich die Mama.
Sie rief uns an und wir brachten Futter zum Anfüttern.
Am Sonntag stellten wir die Lebendfalle. Aber sie stellten uns sehr auf die Probe , da es tatsächlich bis 24 h dauerte, um erstmal drei Kätzchen zu sichern.
Da dann immer noch ein kleines Kätzchen weghuschte, aber nicht in die Falle ging , versuchten wir es Montag früh gleich nochmals.
Und wir hatten Glück und alle sind wieder vereint.
Die Mama wurde kastriert, sie selbst ist noch sehr jung und gerade über 2 kg schwer.
Die drei Kitten sind sehr dünn.
Ganz lieben Dank an Sofia. Sie hat keinen Moment gezögert und uns einen Pflegeplatz angeboten. Was für ein Glück für die kleine Familie.
Die Kitten sind ca 7 Wochen alt und die Mama evtl 8-12 Monate.
Sie suchen später ein liebevolles Zuhause

23.06.2020

Neues zu unserer viel zu jungen Mamakatze.

Zu erst einmal möchten wir uns ganz herzlich bei den Menschne bedanken die uns ihre Hilfe in Form einer Blutspende ihrer Katze/ihres Katers angeboten haben und natürlich bei denen, von denen wir dieses Angebot annehmen konnten ! DANKE!!!
Der Mutter Katze geht es etwas besser, sie konnte nun operiert werden.
Allerdings konnten wir zwei weitere Kitten nicht retten, sie sind der besorgten und engagierten menschlichen Pflegemama trotz tierärztlicher Versorgung unter der Hand weg gestorben. Sie hatten einfach den denkbar ungünstigsten Start ins Leben ;( Nur eines von fünf babys lebt nun noch. Wir ersuchen es bald möglichst wieder mit der mutter zusammen zu fühen und hoffen dass diese es wieder annimmt.
Auch hier möchten wir der Pflegestelle von Herzen danken und unser größtes Mitgefühl ausdrücken.
Wir sind sooo unglaublich frustriert!!! Dieses nicht endenwollende Leid jeder einzelnen unkastrierten Freigänger- oder Streuner Katze ist meist kaum zu ertragen und dies ist wiedereinmal nur ein Fall von so soo vielen!
Bitte helft uns dem ein Ende zu setzen und lasst eure Haus- und Hofkatzen kastrieren!!! Meldet euch beim Tierheim oder bei uns wenn ihr streunende, heimatlose und kranke Katzen in eurer Umgebung seht, wir fangen diese ein, kastrieren sie, pflegen sie gesund, vermitteln wenn möglich, oder verbringen sie in einzel Fällen wieder in ihr gewohntes Umfeld zurück, nur so kann kann das Leid ganz langsam weniger werden.

RIP ihr kleinen armen Samtpfötchen, viel zu früh musstet ihr gehen🌈

 

Die Mutterkatze wurde viel zu jung trächtig und ihr kleiner Körper hat so sehr darunter gelitten dass sie nun mit dem Tode ringt.
Das passiert leider viel zu oft dass diese erbarmunswürdigen Geschöpfe nicht kastriert werden und dann unter der Geburt oder direkt danach versterben. Ihr ganzer Körper war dafür noch nicht ausgelegt, ihre Gebärmutter wurde derart verletzt dass sie zu viel Blut verlor und nun schnellstens Operiert werden müsste, was aber erst geht wenn ihr Allgemeinzustand sich verbessert und ihre Blutwerte besser sind (viel zu wenig rote Blutkörperchen durch den hohen Blutverlust) Daher benötigen wir DRINGEND eure Hilfe!!!*

Bitte lasst eure Haus- und Hofkatzen kastrieren!!! Wir können dieses Leid der Katzen nicht länger ertragen!!! Keine Katze hat so ein Leben verdient... Sie könnte durch diesen einfachen Eingriff der Kastration ein so viel Sorgen und vor allem leidfreieres Leben haben!

*Spender wurden gefunden


11.06.2020

Kater vermutlich in Schlagfalle getappt und schwer verletzt!

!Bitte seid aufmerksam und meldet es der Polizei oder an uns , wenn ihr was wisst. Es kann nicht sein , dass dauernd Katzen vergiftet oder in Fallen verletzt werden.
Dies ist ein Tierschutzverstoß und kann mit einer sehr hohen Geldstrafe geahndet werden.
Wir wissen nicht, wie viele Kätzchen oder jedes andere Tier schon so sein Leben lassen musste.
Felix hat sich mit letzter Kraft auf einen Balkon geschleppt und Hilfe gesucht.

 

Felix ist noch nicht über den Berg, ein Bein musste komplett amputiert werden, das andere ist auch verletzt. Wir sind alle total fassungslos.
Passiert ist das Ganze mal wieder in Magolsheim. Anzeige ist schon raus.

Hinweise bitte an die Polizeistation 72525 Münsingen


!!Achtung verdacht auf Vergiftungen bei Katzen!!

Am Sonntag wurde in Kleinengstingen im Gebiet Gartenstraße / Katharinenstraße schon wieder eine tote Katze aufgefunden.

 

Es besteht der Verdacht, dass die Katzen an einer Vergiftung gestorben sind.

 

Dafür kann es verschiedene Gründe geben. Entweder sie haben etwas Giftiges gefressen – was sehr wohl auch in die Hände von Kindern hätte gelangen können, oder sie sind über Schneckenkorn, Ameisenköder oder sonstige Garten“gifte“ gelaufen und haben sich bei der anschließenden Fellpflege vergiftet. Diese Gifte zerstören Nieren und Leber bei Mensch und Tier.

 

Auf jeden Fall ist es ein grausamer Tod für die unschuldigen Tiere und ein harter Schlag für die Familien, die ihr geliebtes Haustier verloren haben.

 

Zum Glück hat es in diesem Fall keine kleinen Kinder erwischt.

 

Bitte seid vorsichtig, passt auf eure Kinder und Tiere auf und meldet es bei der Polizei, dem Ordnungsamt, der Gemeinde und/oder dem Tierschutzverein, wenn ihr etwas Verdächtiges gesehen habt oder euch etwas auffällt.

 

Danke.

 


Die traurige Geschichte von Jeff und Laurin

Zwei verschiedene Orte, zwei gleich traurige Geschichten.

Beide Kater wurden innerhalb von zwei Wochen in verschiedenen Dörfern gefunden.
Beide waren schon so von ihrem Leiden gezeichnet, dass wir nur noch hoffen konnten, ihnen doch noch helfen zu können.

Beide hatten neurologische Störungen, konnten sich nicht selbständig auf den Beinen halten und der ganze hintere Bewegungsapparat war ohne Muskulatur und ohne Kraft, um selbständig zu stehen.

Beide wogen gerade nur noch etwas über 2 kg. Beide unkastriert.

Beide hatten Milben und Eiter in den Ohren. Da sie an verschiedenen Stellen gefunden wurden, konnten sie sich auch nicht gegenseitig angesteckt haben.
Der Eiter in den Ohren war nur noch eine stinkende Brühe bei Jeff.

Jeff mussten wir als erstes von seinem Leiden erlösen, da er eines Morgens blind und total bewegungsunfähig , komatös auf dem Boden lag. Die
Tierärztin versuchte noch mit Infusionen ihn zu stabilisieren, aber leider verschlechterte sich sein Zustand über die Nacht extrem.
So mussten wir schweren Herzens von ihm Abschied nehmen. Er konnte wenigstens seine letzten Minuten geborgen in den Armen liegen.
Wir haben ihn selbstverständlich nicht alleine gelassen.

Tage später wurde Laurin gefunden. Mitten auf dem Acker, sich im Kreis drehend, unfähig sich auf den Beinen zu halten.
Nochmals Dank an die Finder, welche dies beobachtet hatten und nicht weggesehen haben.
Tierarzt, die gleichen Symptome, er wurde komatös und uns blieb wieder nichts anderes übrig, als ihn in eine bessere Welt gehen zu lassen.

Doch dieses Mal entschlossen wir uns, Laurin untersuchen zu lassen. Es kann doch nicht sein, dass die armen Straßenkatzen immer an den gleichen Symptomen sterben.
Der Befund ergab, auch mit Besprechung von Tierärzten, dass der Eiter, hervorgerufen von Entzündungen, Bakterien, nicht behandelten Parasiten (Milben), sich ins Großhirn vorgearbeitet haben und daraufhin das Hirn zerstört haben.
Herdformige Einblutungen. Abgestorbenes Gewebe.
Degeneration des Herzmuskels von den Bakterien.
Pathologischer Befund Gehirn:
fokal hochgradig Malazie mit massenhaft Gitterzellen und Blutung, einzelne Herde von Fibrose, Entzündung in der Umgebung der Blutgefäße.

Fazit:
Diese zwei Kater stehen für die vielen nicht gesehenen Straßenkatzen, ohne Versorgung. Zumal sie alle mal, von nicht kastrierten Hauskatzen abstammten.
Diese zwei armen Katzen, noch nicht mal 2-3 Jahre alt, wurde das Gehirn durch eine Nichtbehandlung zerstört. Wären sie geliebte Hauskatzen gewesen, hätten die Ohren behandelt werden können, gleich am Anfang.
Es wäre nie zu einer Zerstörung des Gehirns mit neurologischen Ausfällen gekommen.
Der Magen, Darm war leer laut Obduktion. Laurin hat also schon länger überhaupt keine Nahrung mehr zu sich genommen.
Diese zwei Kater sind nur zwei von Vielen, die überhaupt nicht gefunden, überhaupt nicht gesehen werden.

Das macht uns so unsagbar traurig und wütend. Warum kann man seine Katzen nicht kastrieren lassen, warum interessiert manche Menschen dieses Leiden nicht.

Bitte kämpft mit uns und den vielen anderen Tierschutzvereinen, für eine Kastrationspflicht.
Es kann doch nicht sein, dass die ganzen Tierheime , Tierschutzvereine jedes Jahr aufs Neue, voll von kranken Fundtieren sind, es aushalten müssen, manchen nicht mehr helfen zu können.
Wir schließen die Tiere, trotz der kurzen intensiven Zeit , die man mit ihnen verbringt, sehr ins Herz,... von den emotionalen Gefühlen ganz abgesehen,--- (solch ein Leiden geht an uns nicht spurlos vorbei). ---

Sind die letzten Tränen getrocknet, kommt die nächste fürchterliche Situation.
Hinter jedem leidenden Tier, steht ein Leben, das nur Leben wollte, und nicht ungeliebt sich selbst überlassen.

R.I.P. Jeff und Laurin, in einer bessern Welt für euch.

Sorry für den langen Text, aber es lag uns am Herzen


Am Samstag den 18.04.2020 wurden wir zu einem Notfall gerufen. Aufmerksame Menschen haben 5 Fuchswelpen entdeckt, einer war leider schon verstorben. Zwei andere Füchse lagen auch schon sehr apathisch auf dem Boden.
Natürlich sind wir sofort losgefahren und unsere liebe Steffi kam auch sofort dazu.
Die noch lebenden Füchse waren total ausgehungert und eiskalt.
Wir dachten uns schon, dass die Kleinen in einem sehr kritischen Zustand sind.
Sie müssen schon tagelang ohne Mutter gewesen sein.
Wobei sie erst ca 3 Wochen alt sind.
Steffi kam gleich mit Wärmedecke und die vier noch lebenden Kleinen haben wir sofort warm eingepackt.
Unsere erfahrene Steffi, was Wildtiere betrifft, hat gleich erkannt, wie ernst die Lage ist , und dass es sich hier um Notfälle handelt.
Alle vier hat Steffi gleich mitgenommen.
Sie hat gekämpft um alle zu retten , aber zwei sind die nächsten Stunden verstorben. Sie waren zu lange ohne Nahrung und Wärme, und dermaßen ausgekühlt, dass es von Anfang an sehr schlecht um sie stand.
Leider wissen wir überhaupt nicht, was mit ihrer Mama passiert ist.
Es wurde alles abgesucht, aber keine überfahrene Füchsin wurde gefunden.
Es ist Schonzeit, und wir hoffen natürlich nicht , dass sie erschossen wurde. Am Gesäuge hätte man dies auch erkennen müssen.

R.I.P. ihr kleinen Seelen. So tragisch euer Tod.

 

Update:

Da sind nun die zwei Überlebenden Kleinen, es sind zwei Rüden, die mit Steffis guter Pflege, wachsen und auch schon zugenommen haben. Sie sind noch nicht über dem Berg, da ihr Start ins Leben , sehr schwierig war. Aber mit Steffis guter Pflege, sind wir voller Hoffnung, dass sie alles gut überstehen.
Dieses süßen Geschöpfe, man ist sehr verleitet sie am liebsten auf den Arm zu nehmen. Aber man möchte sie ja nicht an den Menschen gewöhnen, da sie ja später, alleine zurechtkommen sollen.

Nicht auszudenken, wenn sie nicht gefunden worden wären.
Wir möchten uns auch nicht vorstellen, wieviele, dieses Schicksal erleiden müssen.

Danke an Steffi für die Pflege. Danke an die Finder, die uns sofort alarmiert haben. Und so wenigstens Zwei leben dürfen.
Und wir hoffen, ihre Mutter musste nicht zu arg leiden.

Wer Steffi mit Inkontinenzunterlagen oder Futter unterstützen möchte , wie freuen uns über noch so kleine Spende für die Zwei.


Aus gegebenem Anlass:
Vorsicht!!! Verdacht auf ausgelegte Giftköder in Magolsheim! Die Katze einer ehemaligen Pflegestelle hat es auf Grund der Aufnahme von Gift leider nicht geschafft und ist über die Regenbogenbrücke gegangen🥺🌈 Passt gut auf eure Vierbeiner und Kinder auf! Behaltet Hunde hier an der Leine und gut im Blick und passt auf eure Samtpfoten auf! Auch Blaukorn, Schneckenkorn etc, welches bald wieder in so manchen Gärten ausgebracht wird, können für unsere Samtpfoten und Schlappohren tödlich sein!
Bei Vergiftungserscheinungen wie Erbrechen, Zittern, Kreislaufprobleme etc. sofort zum Tierarzt oder in eine Tierklinik fahren! Hier zählt jede Minute!
Wer Verdächtiges beobachtet bitte bei der Polizei melden und verdächtige Gegenstände wie Wurst, Fleischstückchen etc. bitte eintüten und alles sicher entfernen evtl auch zur Polizei bringen. Diese sendet das Gefundene dann ein und lässt es auf Giftstoffe untersuchen!

Der Halterin der verstorbenen Katze wünschen wir viel Kraft und unser herzlichstes Beileid!


Kaninchen ausgesetzt am Ausweichparkplatz Schloss Lichtenstein


*Update*
Die Kaninchen wurden im Tierheim untersucht, das Weibchen Laktiert leicht, das bedeutet sie hatte vor kurzem Babys! Da diese vor Ort nicht aufzufinden waren kamen wir entweder zu spät, sie lagen an einem anderen Platz, die Babys wurden behalten weil ja soo süß und die "alten" Kaninchen hat man ausgesetzt weil lästig, oder oder oder... Einfach unfassbar!!!

 

Es ist nicht zu fassen...

Da fährt man am Samstag Abend zum Katzen füttern am Schloss Lichtenstein (die zwei hoffentlich letzten die sich noch nicht in die Falle getraut haben ) und was findet man mitten auf der Straße zum Schloss?
Zwei ausgesetzte Kaninchen. Ich musste zwei mal schauen um es zu glauben... Also Warnblinker an, in die Warnweste schlüpfen und Gott sei dank war die Katzenbox noch im Kofferraum und noch nicht verräumt!
Das erste (Weibchen weiß/grau) lag am Straßenrand, ich war mir unsicher, ob es angefahren ist, habe ihr die Box vor die Nase gestellt und die Dame ist sofort eingestiegen! Den Herrn (grau/beige) musste ich überreden, was aber zügig gelang.
Das ist einfach nicht zu fassen, wäre ich nur etwas früher oder später zum Füttern gefahren, hätte sie sicher ein Auto überfahren oder der Fuchs geholt.
Ich verstehe es nicht, es gibt so viele andere Möglichkeiten, Tierheime, Tierschutzvereine, die helfen einem, wenn man ein Tier nicht behalten kann oder will, zur Not auch anonym! Sowas GEHT GAR NICHT!!!!!
Das Tierheim ist informiert, Polizei und Ordnungsamt werden morgen bzw am Montag informiert!

 

Wer heute am 15.02.2020 wahrscheinlich am Ausweichparkplatz Schloss Lichtenstein - vor 20:15 Uhr etwas Auffälliges beobachtet/gesehen hat, bitte bei der Polizei Pfullingen oder bei uns melden!!!


24.12.2019:

Update:

 

Sie war jetzt zwei Tage bei der Tierärztin in Pflege und ist gestern auf ihren liebevollen Pflegeplatz umgezogen.
Leider hat sie nicht nur Augenprobleme und ist fast blind , sondern hat auch neurologische Störungen und wankt sehr beim Laufen.
Sie bekommt jetzt Medikamente und wir können nur hoffen, dass es jetzt mit diesen und viel Liebe und Wärme besser wird.
Danke an die aufmerksamen Finder und für das schnelle Sichern des Kätzchens.
Hoffen wir nun das Beste für sie und alle anderen herrenlose Tiere draußen.

20.12.2019

Und schon wieder ein Opfer von einer unkastrierten Mutterkatze.

 

Fundkätzchen, ca 3,5 Monate alt. Ein Auge fehlt komplett, es ist nur noch ein Loch da, wo eigentlich das Auge sein sollte. Das andere Auge hat einen Schatten. Sie torkelt, niest.

 

Was musste dieses arme Mäuschen aushalten, bis es schreiend auf sich aufmerksam machte.

Hungrig und krank. Wo sind die Geschwister ... schon tot?

Woher kam es? Von irgendwoher, wo sich niemand kümmert, wo es egal ist, was mit den Katzen passiert.


Dieses Jahr gab es so viel Elend. Es wird immer schlimmer. Und das in dieser aufgeklärten Zeit.

 

Lasst Eure Katzen kastrieren.

Schaut nicht weg, wenn Ihr so ein Elend seht, meldet es dem Ordnungsamt, der Polizei, den Tierschutzvereinen und natürlich dem Veterinäramt.

Dies ist ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz !

 

Es muss einen ursprünglichen Halter gegeben haben, der seine Katzen unversorgt und immer wieder Kitten bekommen lässt.

 

Wir brauchen dringend ein Kastrationsgesetz und Registrierung.

So kann es nicht mehr weitergehen.

Dieses Elend kann kaum verkraftet werden.

Es bricht uns jedes Mal das Herz.....


5.12.2019

Unser Tierschutzverein hat eine Anfrage vom Deutschen Tierschutzbund um Mithilfe erhalten.

 

Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde,


heute bitten wir Sie in einem Besonderen Fall um Ihre Mithilfe. Der TSV Lauterbach hat einen Kater namens Sid, der die Krankheit Hydranenzephalie hat . Es handelt sich hierbei um eine seltene Krankheit, bei der die Großhirnhemisphären, also Teile des Großhirns, weitgehend fehlen. 

Statt eines funktionalen Nervengewebes finden sich große liquorgefüllte Hohlräume. Die Krankheit ist angeboren und nicht heilbar. Da Sid's Hirn sich also niemals voll entwickeln kann, wird er mit höchster Wahrscheinlichkeit immer so bleiben, wie er heute ist.

 

Er hat Probleme mit der Lokalisierung von Geräuschen, sieht nur sehr bedingt und hat ataxie-ähnliche Bewegungsstörungen. Außerdem kann nicht ausgeschlossen werden, dass Sid epileptische Anfälle bekommt oder wie alt er werden wird.  Sid wurde  sehr lange und intensiv beobachtet, um sein Verhalten genau einzuschätzen und möglichen Interessenten erklären zu können.

 

Sid kommt wohl mit seiner Krankheit klar und soll Leben, er benötigt natürlich besondere Pflege. Im Anhang können Sie Bilder von Sid sehen . Sollten Sie noch weitere Informationen benötigen, setzen Sie sich bitte mit dem Tierheim Lauterbach in Verbindung. Vielleicht finden wir für Sid ja ein schönes zu Hause.

 

Bitte wenden Sie sich direkt an das Tierheim Lauterbach, vielen Dank.

 

Mit freundlichen Grüßen

i. A.
Katja Pusch


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Tierheim-Kampagne


Vereinsbetreuung


 

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https://www.facebook.com/241451156243507/videos/738915543293758/

 

Name: Sid

Rasse: Europäische Hauskatze

Geschlecht: Männlich/Kastriert

Alter: geboren ca. Ende Mai 2019

 

Leben mit Hydranenzephalie - unser Sid ist ein Kämpfer

 

Am 13.08.2019 bekamen wir einen Fundkater aus Schlitz. Der kleine Kerl war schockiert und verwirrt über die neue Situation - orientierungslos und vom ersten Anschein her taub und blind. Die erste Annahme war ein Unfall und die Hoffnung, dass sich sein Zustand mit etwas Ruhe bessern würde, war hoch. Das süße Katerchen reagierte auf manche Spielbewegungen und auf hohe Töne oft erschrocken und ängstlich. Da er *meist* auf die Toilette ging und ganz normal Nahrung zu sich nahm, hofften wir weiter, dass sein Zustand sich nach und nach bessern würde. Wir tauften den kleinen ungewöhnlichen Kerl Sid.

 

Nachdem Sid sich an die Situation bzw. an seine Umgebung gewöhnt hatte und dennoch nicht "normal" zu sein schien, wurde ein MRT bei unserem Jungspund gemacht. Sid's Hirn sah leider nicht aus, wie es aussehen sollte. Für eine bessere Diagnose blieb unser tapferer Bube eine Nacht bei einem Spezialisten. Am nächsten Tag konnten wir ihn wieder in unsere Arme schließen und mit nach Hause nehmen. Das MRT zeigte, dass Sid einen Verdacht auf einen Hydrocephalus, auch bekannt als Wasserkopf, hatte. Um festzustellen, ob er Schmerzen, also Druck auf seinem Hirn hat, musste man seine Schädeldecke öffnen und Liquor, also Hirnflüssigkeit, entnehmen.

Die gute Nachricht: Sid hat keine Schmerzen. Es herrscht kein Druck in seinem Kopf. Die schlechte Nachricht: es handelt sich nicht um einen Wasserkopf, sondern um ein Blasenhirn. Dieses nennt man in der Fachsprache Hydranenzephalie. Es handelt sich hierbei um eine seltene Krankheit, bei der die Großhirnhemisphären, also Teile des Großhirns, weitgehend fehlen. 

Statt eines funktionalen Nervengewebes finden sich große liquorgefüllte Hohlräume. Die Krankheit ist angeboren und nicht heilbar. Da Sid's Hirn sich also niemals voll entwickeln kann, wird er mit höchster Wahrscheinlichkeit immer so bleiben, wie er heute ist.

Er hat Probleme mit der Lokalisierung von Geräuschen, sieht nur sehr bedingt und hat ataxie-ähnliche Bewegungsstörungen. Außerdem kann nicht ausgeschlossen werden, dass Sid epileptische Anfälle bekommt oder wie alt er werden wird. Wir haben Sid sehr lange und intensiv beobachtet, um sein Verhalten genau einzuschätzen und möglichen Interessenten erklären zu können.

 

Zu Beginn kam Sid in einen unserer Zimmerkäfige, damit er die Geräuschkulisse eines Tierheimalltags mitbekommen kann, ohne sich direkt an ein ganzes Zimmer gewöhnen zu müssen. Seinen Käfig kennt er mittlerweile recht gut - nach wie vor frisst er normal und geht auch regelmäßig auf sein Katzenklo, wobei manchmal etwas daneben gehen kann. 

Doch hier traten bereits die ersten großen Fragen auf. Denn an manchen Tagen ist Sid's Käfig voller Kot geschmiert, an anderen ist er so sauber, wie wir ihn hinterlassen zum Feierabend. Natürlich stellte sich uns hier die Frage, warum das passiert und vor allem warum nur nachts? Sid hat nun also eine Kamera in seinem Käfig hängen und - wie sollte es auch anders sein - seitdem diese dort hängt, gab es keine "Zwischenfälle" mehr.

Wir können, wie bereits oben im Text erwähnt, nicht ausschließen, dass Sid bereits epileptische Anfälle hatte. Ebenfalls können wir aber auch nicht ausschließen, dass er seinen Kot mit einem Spielzeug verwechselt, oder es an seinen seinen Pfoten hängen hatte und es so überall gelandet ist ... 

Die Kameras hängen weiterhin an Ort und Stelle und werden regelmäßig durchgesehen.

 

Wie bei vielen Krankheiten, hat auch Sid gute und schlechte Tage. Wenn wir dabei sind, läuft er im Zimmer mit seinen Artgenossen. Er braucht lange, um neue Gegenstände oder fremde Katzen wahrzunehmen bzw. diese Information zu verarbeiten. Mit Spielen kann er (noch?) nicht sonderlich viel anfangen, da er spielerische Attacken von Artgenossen nicht vorher wahrnimmt und es somit oft als Angriff interpretiert und dann auch um sich schlägt. Wenn Sid etwas nicht passt, beisst er schnell mal zu - man muss vorsichtig und liebevoll mit ihm umgehen, dann beschnuppert er auch Hände, leckt diese ab und schnurrt. Wenn Sid entspannt ist und von seinen Artgenossen beispielsweise geputzt wird, findet er das zwar etwas verwirrend, aber er rennt nicht weg oder wehrt sich.

 

Auch für uns ist der Umgang mit einer solchen Krankheit ganz neu. Aber eines steht fest: Sid soll Leben! Doch was ist das für ein Leben im Tierheim? Sid ist eingesperrt für seine eigene Sicherheit, da unsere Zimmer darauf ausgelegt sind, dass Katzen vor allem nach oben klettern können - Sid kommt hoch, aber nicht wieder herunter und könnte sich dabei stark verletzen! Ständig wechselt das Mobiliar, die Mitbewohner, die Besucher.

 

Sid braucht mehr als dringend ein ruhiges Zuhause, in dem er Zeit hat, sich an Alltagssituationen und -geräusche zu gewöhnen, in dem eine oder mehrere liebe vorhandene Katzen leben und nach größter Möglichkeit bei Menschen, die Erfahrung mit behinderten Katzen, natürlich am liebsten mit

*dieser* Krankheit, haben.

 

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Tierheim Lauterbach

Vaitsbergstraße 25

36341 Lauterbach

06641/1516

www.tierheim-lauterbach.de


26.11.2019

Update

 

Die kleine Süße kann schon wieder etwas fressen.

 

 

Der Tierarzt meinte, keinen Tag länger hätte sie überlebt.

 

 

Herzlichen Dank an die Retterin für das "nicht – weitergehen". Sie hat das Kleine ohne Zögern mitgenommen und zum Tierarzt gebracht. Und die liebevolle Pflege wird auch von der Familie geleistet

 


25.11.2019

Zum Sterben im Wald ausgesetzt.

Nur durch Zufall fand eine Frau beim Spaziergang im Wald dieses kleine kranke Angorahäschen. Sie dachte zuerst es wäre eine Tüte.
Beim Nachsehen dann dieser grausige Fund. Das kleine Häschen war total verdreckt, Fell verklebt, blutig , Schnupfen , Fieber und total abgemagert.
Fundort war mitten im Wald. Da kann es nicht alleine hingekommen sein.
Mal wieder ein Tier einfach nur so ausgesetzt. Ist ja ganz einfach, in den Wald fahren und rauswerfen.
Wie herzlos kann man sein, ganz abgesehen davon , dass dies eine Straftat ist.
Sollte irgendwem auffallen, dass ein Angorahäschen fehlt, und man auch keine sinnvolle Erklärung bekommt wo es jetzt sein könnte, meldet es bitte bei uns.
Wir wissen, dass es wahrscheinlich sehr schwierig werden wird , diesen Täter zu finden, aber vielleicht haben wir ja Glück.
Es könnte eventuell Hunde gewöhnt sein, da es nicht zurückschreckt.
Dieses Häschen ist knapp über ein Jahr alt, vielleicht wurde man ihm überdrüssig, vielleicht hat man schon längst wieder günstig kleine Häschen geholt. Was auch immer der Grund sein sollte für diese Straftat, es ist einfach nur erbärmlich.

 



25.10.2019

Und wieder eine kranke Mutterkatze

 

Diese süße kranke Maus hatte das Glück, vor der Geburt ihrer Kitten gesichert werden zu können.

So konnten die Babys im Warmen auf die Welt kommen. Sie sind gesund und nehmen stetig zu.

Leider mussten wir mit der Mamakatze zum Tierarzt, sie hatte Fieber und eine Entzündung und braucht ebenfalls Antibiotika.

Nun geht es ihr aber täglich besser.
Was wäre aus ihr und ihren Kindern geworden, wenn sie nicht in unserer Obhut wäre. Sie hätte das gleiche Schicksal erleiden müssen, wie so viele andere Straßenkatzen. Sie hätte ihre Kitten nicht mehr versorgen können. Diese wären gestorben, und sie hätte nichts für die Kleinen tun können.


Uns macht dies alles sehr traurig. Es belastet uns, das Wissen, dass es so viele kranke Mutterkatzen und Kätzchen gibt, die nicht gerettet werden. Sie sterben bei diesen Temperaturen. Die Mutterkatzen sind selbst krank und ausgemergelt durch die dauernde Trächtigkeit.

Alle, die in unserer Obhut sind, hatten eine massive Angina. Obwohl der Fundort jeweils unabhängig von den anderen war.

Sie konnten nicht mehr fressen.

Die armen Katzen schaffen es nicht, ihre Kitten zu versorgen, dies ist das Todesurteil für die Kätzchen.

Und jetzt kommt erst die kalte Jahreszeit und wir wissen, wir werden wieder viele Straßenkatzen nur noch von ihrem Leiden erlösen können.

 

Wir sind alle voll belegt mit Fundkatzen und jeden Tag kommen neue Meldungen. Wir können dies nicht mehr bewältigen, personell und finanziell.

Wir versuchen unser Bestes , aber das Wissen, nicht allen helfen zu können, macht uns sehr betroffen.

Es zerreißt uns das Herz.

 

Deshalb auch an dieser Stelle wieder unser Appell:

Lasst eure Katzen kastrieren, helft mit dieses sinnlose Sterben zu verhindern.

Unterstützt die Tierschutzvereine und Tierheime bei der Durchsetzung für ein Kastrationsgesetz.


Update: 2.11.2019

15.10.2019

Unseren Kleinen ging es sehr schlecht. Beim Auffinden der Familie waren die Kleinen ca. 3 Wochen alt und schon richtig krank. Da ihre Mama ja auch sehr krank war, konnten die Kleinen ja nicht gesund sein. Die Pflegestelle musste mit allen Kleinen sehr oft zum Tierarzt. Dort wurden sämtliche zur Verfügung stehende Arzneien gespritzt. Trotzdem war ein kleines Mädchen so schwach durch ihren Katzenschnupfen, dass sie nichts mehr riechen konnte und so auch keine Zitze fand. Die Pflegemama musste mit der Flasche zufüttern. Durch den Katzenschnupfen wurden die Augen geschädigt. Bei einem kleinen Mädchen bleibt deswegen eine Narbe auf der Hornhaut zurück.

Nach zweiwöchigem Kampf und aufopferungsvoller Pflege der Pflegestelle und der Tierärztin, sind sie nun hoffentlich auf dem Weg der Besserung.

Vielen Dank dafür.

 

Niemals hätte die kleine Katzenfamilie draußen ohne menschliche Hilfe überlebt.Sie wurde rechtzeitig gefunden, aber wie viele Babys und Katzen sterben in Freiheit, da sie so krank sind und sich und ihre Kitten nicht ernähren können. Das macht uns so traurig, jeden Tag kommen neue Meldungen über trächtige Katzen oder Katzenfamilien , die irgendwo im Holz oder auf dem blanken kalten Boden liegen.

Was für ein furchtbares Katzenleben.

Die total ausgelaugten Mütter, haben keine Energie mehr, sich um den Nachwuchs zu kümmern.

Egal, ob Regen oder Kälte, sie müssen auf dem Feld ausharren, um wenigstens eine Maus zu fangen.

Die kleinen Kätzchen liegen auf dem kalten Boden und hoffen die Mama kommt bald, um etwas von dem bisschen Milch abzubekommen.

Wie soll sie auch genügend Milch geben, selbst massive Angina, kann sie fast nix zu sich nehmen.

So ist es nur eine Frage der Zeit, bis das erste Kätzchen stirbt.

Und das Schlimme, was uns so beschäftigt, ist, dass sie nur ein Beispiel für so viele arme herrenlose Katzen ist.

So viele Meldungen erreichen uns, überall kleine Kätzchen und tragende Muttertiere.

Bei diesen Temperaturen ist der Tod der kleinen Wesen fast vorhersehbar.

Sie sterben qualvoll, nach einem Leben auf der Straße.


Da die Tierarztkosten für so viele Tiere, für unseren kleinen Verein, der sich nur aus Spenden finanziert, doch ein enormer Kostenfaktor ist, freuen wir uns über jede Spende.

Lasst eure Katzen kastrieren, klärt auf, plädiert für eine Kastrationspflicht, unterstützt die Tierschutzvereine bei dieser Forderung.

Dieses Sterben muss endlich sichtbar werden und viele wachrütteln.


Update 5.12.2019

 

Diese beiden hübschen Ladies sind noch zu vermitteln. Die anderen drei haben bereits ein schönes Zuhause gefunden.


Update: 25.10.2019

12.10.2019

Diese süße Rasselbande konnten wir auch sichern.


Unsere Vermutung ist, dass ihrer Mutter etwas zugestoßen ist, oder sie ist einfach nun am Ende, durch den langen Kampf, das Überleben ihrer kleinen Familie zu sichern.
Jahrelang.

 

Die Mädchen sind jetzt mit 6 Monaten geschlechtsreif, und sie ereilt das gleiche Schicksal, ihr Leben lang, trächtig zu sein.

 

Solche kleine Mäuse haben es doch auch verdient, ein behütetes Katzenleben führen zu dürfen.

Alle quält ein furchtbarer Durchfall. Ebenso geschwollene Lymphknoten. Montag wird dann eine Kotprobe beim Tierarzt uns hoffentlich eine Diagnose bringen.


Noch sind sie etwas vorsichtig, aber es wird von Tag zu Tag besser.
Bedingt durch den Durchfall, benötigen wir einiges an Katzenstreu.
Auch hier freuen wir uns, um jede kleine Spende.

Wir halten euch auf dem Laufenden, wir hoffen, dass die Kleinen bald gesund sind und dann bereit, paarweise in ein neues liebevolles Zuhause umzuziehen.



Update 2.10.2019:

 

Unser Lucky ist ein Mädchen - hat der Tierarzt festgestellt..

 

Was doch ein wenig medizinische Versorgung, liebevolle Betreuung, Gabe von Antibiotika, Augensalbe und gutes Futter ausmacht, es geht ihr jeden Tag besser!

 

An dieser Stelle vielen lieben Dank an unsere Katzenpflegemama und ihre eigenen Fellnasen - sie bewirken Wunder.



25.9.2019

Es hört einfach nicht auf….

 

Lucky

 

Dieses Häufchen Elend wurde am letzten Sonntag von einer Finderin gemeldet, die nicht weggeschaut hat.

 

Orientierungslos und auf der Suche nach Hilfe maunzend war der kleine Kerl in Oberstetten auf der Straße unterwegs.

Diese Kraft hatte er gerade noch.

Augen und Nase waren entzündet und verklebt.

Nur durch sofortige Versorung und stündliche Nahrungsgabe und Augentropfen hat Lucky die Nacht überlebt.

Seit Montag ist er auf einer Pflegestelle, wo er liebevoll aufgepäppelt wird. Es geht im inzwischen besser, wie auf dem letzten Bild zu sehen ist.

 

Wie viele sterben jetzt?! Herbstkätzchen haben es wetterbedingt um ein vielfaches schwerer überhaupt zu überleben. Mit vereiterten Augen, schnupfender Nase und entzündetem Rachen wird die Nahrungsaufnahme ohne menschliche Hilfe unmöglich und die Fellnasen verhungern jämmerlich. Auch Lucky hätte eine weitere Nacht draußen nicht überlebt .....

 



02.07.2019

Dringend neues Zuhause gesucht für zwei einjährige Katzen!

Mika und Silver sind knapp ein Jahr alt. Sie sind kastriert und gechippt sowie entwurmt. Sie sind – wie Katzen in diesem Alter nun mal sind - sehr verspielt und frech, aber schmusen auch gerne und möchten gerne zusammenbleiben.

Da sie das draußen gar nicht gewöhnt sind sollten sie in Wohnungshaltung bleiben. Die beiden haben einen positiven Coronatest, wahrscheinlich möchte sie deshalb wohl niemand haben. Dabei ist das gar nicht so dramatisch und sie können genauso alt werden wie jede andere Katze.

Ansonsten sind sie topfit und gesund und dem Alter entsprechend natürlich auch ein bisschen verrückt.

 

Kontakt:

Tierschutzverein Schwäbisch Hall e.V

Handy: 015258997909

Email: m.v.tierschutz@web.de

 

Hier noch Informationen vom Deutschen Tierschutzbund zum Corona-Virus.

  •  Sehr viele Katzen tragen das Corona-Virus in sich und haben bei Testung über das Blut auch positive Titer oder scheiden das Corona-Virus mit dem Kot aus -> in den meisten Fällen kommt es aber nie zu einer Mutation des Virus in der Katze und somit auch nicht zum Ausbruch der Krankheit
  • Richtig ist, dass die Virusausscheidung (FCoV-Virusdosis) über den Kot in Mehrkatzenhaushalten (auch Zuchten/Tierheimen) häufig höher ist, dies hängt mit der erhöhten Stressbelastung der Tiere zusammen (ungewohnte Umgebung, Overcrowding, etc.) und dass auch eine erhöhte Mutationsrate in Mehrkatzenhaushalten beobachten wird
  •  Trotzdem macht Testung jedes Tieres wenig Sinn -> was ist die Konsequenz? Es ist nicht vorherzusagen, bei welchem Tier das Virus mutieren wird und eine FIP entsteht; in Zuchten werden manchmal Dauerausscheider identifiziert und aus der Zucht genommen, aber das ist in Tierheimen wohl kaum möglich (im Idealfall nur kurze Aufenthaltsdauer, einmalige Messung kann auch höheren Wert aufweisen wegen akuter Stresssituation, wenn müsste häufiger getestet werden)

 



Von der Homepage des Ministeriums für Ländlichen Raum, Baden-Württemberg:

 

Unterbringung von herrenlosen Tieren und Fundtieren

 

1. Fundtiere:

Die Gemeinden sind nach § 5a AGBGB zuständige Fundbehörde im Sinne der §§ 965 bis 967 und 973 bis 976 BGB. Sie sind demnach verpflichtet, auch Fundtiere entgegenzunehmen und entsprechend zu verwahren. Soweit die Fundbehörde für die Unterbringung

und Betreuung nicht in eigenen Einrichtungen sorgen kann, hat sie die Tiere einer geeigneten Person oder Stelle - in der Regel einem Tierheim - zu übergeben und die erforderlichen Aufwendungen dafür zu tragen. Zu den Aufwendungen, die die Fundbehörde zu erstatten hat, gehören die Kosten für eine artgemäße Unterbringung, Pflege und Ernährung im Sinne des § 2 Tierschutzgesetz. Dazu gehören auch

die Kosten für notwendige tierärztliche Behandlungen der Fundtiere, um die Gesundheit der Tiere zu erhalten oder wiederherzustellen, also die Behandlungskosten bei Verletzungen, akuten Krankheiten sowie Parasitenbefall. Hierunter sind jedoch keine in die Zukunft gerichteten Vorsorgemaßnahmen wie aktive Schutzimpfungen zu verstehen.

Eine Erstattungspflicht der Gemeinden für die Kosten einer tierärztlichen Behandlung verletzter oder krank aufgefundener Tiere in den Fällen, in denen der Finder das Tier nicht bei der Gemeinde oder einem von der Gemeinde mit der Unterbringung und Betreuung beauftragten Tierheim abgibt, sondern unmittelbar zu einem Tierarzt bringt, setzt voraus, dass die Behandlung des Tieres unaufschiebbar ist und der Finder seiner Anzeigepflicht nach § 965 BGB nachkommt.

 

2. Herrenlose Tiere

Für herrenlose Tiere ist die Gemeinde zuständig, wenn diese Tiere die öffentliche Sicherheit oder Ordnung gefährden. In diesem Fall ist die Gemeinde als Ortspolizeibehörde verpflichtet, Maßnahmen nach §§ 1 und 3 des Polizeigesetzes zu treffen. Die Kosten für ein nach Maßgabe der §§ 1 und 3 des Polizeigesetzes in einem Tierheim untergebrachtes herrenloses Tier hat die Gemeinde zu tragen.

Eine klare Abgrenzung von Fundtieren zu herrenlosen Tieren ist in der Praxis äußerst schwierig, da zunächst nicht erkennbar ist, ob der bisherige Eigentümer das Eigentum an dem Tier aufgegeben hat oder nicht. Da es nach § 3 Abs. 3 des Tierschutzgesetzes verboten ist, ein Tier auszusetzen oder es zurückzulassen, wird zum Zeitpunkt des Auffindens in aller Regel davon auszugehen sein, dass es sich um ein Fundtier handelt.

 

3. Vertragliche Regelungen

Die Städte und Gemeinden haben aufgrund der unter Nr. 1 und 2 dargestellten Rechtslage vielfach mit den Betreibern von Tierheimen Verträge bezüglich der Verwahrung von Fundtieren und herrenlosen Tieren sowie der damit verbundenen Kosten abgeschlossen. Eine Kostentragungspflicht durch die Gemeinde entsteht in diesen Fällen auch dann, wenn der Finder das Tier nicht bei der Fundbehörde, sondern unmittelbar beim Tierheim abgegeben hat. Voraussetzung ist aber, dass der Anzeigepflicht des Finders gemäß § 965 BGB genügt wird. Diese Anzeige kann dabei auch durch das Tierheim bzw. den Betreiber des Tierheims vorgenommen werden.

Sofern sich ein Eigentümer eines Tieres nicht spätestens nach vier Wochen gemeldet hat, kann in der Regel angenommen werden, dass er die Suche nach seinem Tier aufgegeben hat und das Tier herrenlos ist bzw. herrenlos geworden ist. Damit endet in der Regel auch die Erstattungspflicht für die Aufwendungen. Das Tier kann dann der für die Versorgung beauftragten Person oder Stelle - beispielsweise dem Tierschutzverein - zur weiteren Betreuung überlassen werden.