24.12.2019:

Update:

 

Sie war jetzt zwei Tage bei der Tierärztin in Pflege und ist gestern auf ihren liebevollen Pflegeplatz umgezogen.
Leider hat sie nicht nur Augenprobleme und ist fast blind , sondern hat auch neurologische Störungen und wankt sehr beim Laufen.
Sie bekommt jetzt Medikamente und wir können nur hoffen, dass es jetzt mit diesen und viel Liebe und Wärme besser wird.
Danke an die aufmerksamen Finder und für das schnelle Sichern des Kätzchens.
Hoffen wir nun das Beste für sie und alle anderen herrenlose Tiere draußen.

20.12.2019

Und schon wieder ein Opfer von einer unkastrierten Mutterkatze.

 

Fundkätzchen, ca 3,5 Monate alt. Ein Auge fehlt komplett, es ist nur noch ein Loch da, wo eigentlich das Auge sein sollte. Das andere Auge hat einen Schatten. Sie torkelt, niest.

 

Was musste dieses arme Mäuschen aushalten, bis es schreiend auf sich aufmerksam machte.

Hungrig und krank. Wo sind die Geschwister ... schon tot?

Woher kam es? Von irgendwoher, wo sich niemand kümmert, wo es egal ist, was mit den Katzen passiert.


Dieses Jahr gab es so viel Elend. Es wird immer schlimmer. Und das in dieser aufgeklärten Zeit.

 

Lasst Eure Katzen kastrieren.

Schaut nicht weg, wenn Ihr so ein Elend seht, meldet es dem Ordnungsamt, der Polizei, den Tierschutzvereinen und natürlich dem Veterinäramt.

Dies ist ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz !

 

Es muss einen ursprünglichen Halter gegeben haben, der seine Katzen unversorgt und immer wieder Kitten bekommen lässt.

 

Wir brauchen dringend ein Kastrationsgesetz und Registrierung.

So kann es nicht mehr weitergehen.

Dieses Elend kann kaum verkraftet werden.

Es bricht uns jedes Mal das Herz.....


5.12.2019

Unser Tierschutzverein hat eine Anfrage vom Deutschen Tierschutzbund um Mithilfe erhalten.

 

Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde,


heute bitten wir Sie in einem Besonderen Fall um Ihre Mithilfe. Der TSV Lauterbach hat einen Kater namens Sid, der die Krankheit Hydranenzephalie hat . Es handelt sich hierbei um eine seltene Krankheit, bei der die Großhirnhemisphären, also Teile des Großhirns, weitgehend fehlen. 

Statt eines funktionalen Nervengewebes finden sich große liquorgefüllte Hohlräume. Die Krankheit ist angeboren und nicht heilbar. Da Sid's Hirn sich also niemals voll entwickeln kann, wird er mit höchster Wahrscheinlichkeit immer so bleiben, wie er heute ist.

 

Er hat Probleme mit der Lokalisierung von Geräuschen, sieht nur sehr bedingt und hat ataxie-ähnliche Bewegungsstörungen. Außerdem kann nicht ausgeschlossen werden, dass Sid epileptische Anfälle bekommt oder wie alt er werden wird.  Sid wurde  sehr lange und intensiv beobachtet, um sein Verhalten genau einzuschätzen und möglichen Interessenten erklären zu können.

 

Sid kommt wohl mit seiner Krankheit klar und soll Leben, er benötigt natürlich besondere Pflege. Im Anhang können Sie Bilder von Sid sehen . Sollten Sie noch weitere Informationen benötigen, setzen Sie sich bitte mit dem Tierheim Lauterbach in Verbindung. Vielleicht finden wir für Sid ja ein schönes zu Hause.

 

Bitte wenden Sie sich direkt an das Tierheim Lauterbach, vielen Dank.

 

Mit freundlichen Grüßen

i. A.
Katja Pusch


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Tierheim-Kampagne


Vereinsbetreuung


 

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https://www.facebook.com/241451156243507/videos/738915543293758/

 

Name: Sid

Rasse: Europäische Hauskatze

Geschlecht: Männlich/Kastriert

Alter: geboren ca. Ende Mai 2019

 

Leben mit Hydranenzephalie - unser Sid ist ein Kämpfer

 

Am 13.08.2019 bekamen wir einen Fundkater aus Schlitz. Der kleine Kerl war schockiert und verwirrt über die neue Situation - orientierungslos und vom ersten Anschein her taub und blind. Die erste Annahme war ein Unfall und die Hoffnung, dass sich sein Zustand mit etwas Ruhe bessern würde, war hoch. Das süße Katerchen reagierte auf manche Spielbewegungen und auf hohe Töne oft erschrocken und ängstlich. Da er *meist* auf die Toilette ging und ganz normal Nahrung zu sich nahm, hofften wir weiter, dass sein Zustand sich nach und nach bessern würde. Wir tauften den kleinen ungewöhnlichen Kerl Sid.

 

Nachdem Sid sich an die Situation bzw. an seine Umgebung gewöhnt hatte und dennoch nicht "normal" zu sein schien, wurde ein MRT bei unserem Jungspund gemacht. Sid's Hirn sah leider nicht aus, wie es aussehen sollte. Für eine bessere Diagnose blieb unser tapferer Bube eine Nacht bei einem Spezialisten. Am nächsten Tag konnten wir ihn wieder in unsere Arme schließen und mit nach Hause nehmen. Das MRT zeigte, dass Sid einen Verdacht auf einen Hydrocephalus, auch bekannt als Wasserkopf, hatte. Um festzustellen, ob er Schmerzen, also Druck auf seinem Hirn hat, musste man seine Schädeldecke öffnen und Liquor, also Hirnflüssigkeit, entnehmen.

Die gute Nachricht: Sid hat keine Schmerzen. Es herrscht kein Druck in seinem Kopf. Die schlechte Nachricht: es handelt sich nicht um einen Wasserkopf, sondern um ein Blasenhirn. Dieses nennt man in der Fachsprache Hydranenzephalie. Es handelt sich hierbei um eine seltene Krankheit, bei der die Großhirnhemisphären, also Teile des Großhirns, weitgehend fehlen. 

Statt eines funktionalen Nervengewebes finden sich große liquorgefüllte Hohlräume. Die Krankheit ist angeboren und nicht heilbar. Da Sid's Hirn sich also niemals voll entwickeln kann, wird er mit höchster Wahrscheinlichkeit immer so bleiben, wie er heute ist.

Er hat Probleme mit der Lokalisierung von Geräuschen, sieht nur sehr bedingt und hat ataxie-ähnliche Bewegungsstörungen. Außerdem kann nicht ausgeschlossen werden, dass Sid epileptische Anfälle bekommt oder wie alt er werden wird. Wir haben Sid sehr lange und intensiv beobachtet, um sein Verhalten genau einzuschätzen und möglichen Interessenten erklären zu können.

 

Zu Beginn kam Sid in einen unserer Zimmerkäfige, damit er die Geräuschkulisse eines Tierheimalltags mitbekommen kann, ohne sich direkt an ein ganzes Zimmer gewöhnen zu müssen. Seinen Käfig kennt er mittlerweile recht gut - nach wie vor frisst er normal und geht auch regelmäßig auf sein Katzenklo, wobei manchmal etwas daneben gehen kann. 

Doch hier traten bereits die ersten großen Fragen auf. Denn an manchen Tagen ist Sid's Käfig voller Kot geschmiert, an anderen ist er so sauber, wie wir ihn hinterlassen zum Feierabend. Natürlich stellte sich uns hier die Frage, warum das passiert und vor allem warum nur nachts? Sid hat nun also eine Kamera in seinem Käfig hängen und - wie sollte es auch anders sein - seitdem diese dort hängt, gab es keine "Zwischenfälle" mehr.

Wir können, wie bereits oben im Text erwähnt, nicht ausschließen, dass Sid bereits epileptische Anfälle hatte. Ebenfalls können wir aber auch nicht ausschließen, dass er seinen Kot mit einem Spielzeug verwechselt, oder es an seinen seinen Pfoten hängen hatte und es so überall gelandet ist ... 

Die Kameras hängen weiterhin an Ort und Stelle und werden regelmäßig durchgesehen.

 

Wie bei vielen Krankheiten, hat auch Sid gute und schlechte Tage. Wenn wir dabei sind, läuft er im Zimmer mit seinen Artgenossen. Er braucht lange, um neue Gegenstände oder fremde Katzen wahrzunehmen bzw. diese Information zu verarbeiten. Mit Spielen kann er (noch?) nicht sonderlich viel anfangen, da er spielerische Attacken von Artgenossen nicht vorher wahrnimmt und es somit oft als Angriff interpretiert und dann auch um sich schlägt. Wenn Sid etwas nicht passt, beisst er schnell mal zu - man muss vorsichtig und liebevoll mit ihm umgehen, dann beschnuppert er auch Hände, leckt diese ab und schnurrt. Wenn Sid entspannt ist und von seinen Artgenossen beispielsweise geputzt wird, findet er das zwar etwas verwirrend, aber er rennt nicht weg oder wehrt sich.

 

Auch für uns ist der Umgang mit einer solchen Krankheit ganz neu. Aber eines steht fest: Sid soll Leben! Doch was ist das für ein Leben im Tierheim? Sid ist eingesperrt für seine eigene Sicherheit, da unsere Zimmer darauf ausgelegt sind, dass Katzen vor allem nach oben klettern können - Sid kommt hoch, aber nicht wieder herunter und könnte sich dabei stark verletzen! Ständig wechselt das Mobiliar, die Mitbewohner, die Besucher.

 

Sid braucht mehr als dringend ein ruhiges Zuhause, in dem er Zeit hat, sich an Alltagssituationen und -geräusche zu gewöhnen, in dem eine oder mehrere liebe vorhandene Katzen leben und nach größter Möglichkeit bei Menschen, die Erfahrung mit behinderten Katzen, natürlich am liebsten mit

*dieser* Krankheit, haben.

 

--

Tierheim Lauterbach

Vaitsbergstraße 25

36341 Lauterbach

06641/1516

www.tierheim-lauterbach.de


26.11.2019

Update

 

Die kleine Süße kann schon wieder etwas fressen.

 

 

Der Tierarzt meinte, keinen Tag länger hätte sie überlebt.

 

 

Herzlichen Dank an die Retterin für das "nicht – weitergehen". Sie hat das Kleine ohne Zögern mitgenommen und zum Tierarzt gebracht. Und die liebevolle Pflege wird auch von der Familie geleistet

 


25.11.2019

Zum Sterben im Wald ausgesetzt.

Nur durch Zufall fand eine Frau beim Spaziergang im Wald dieses kleine kranke Angorahäschen. Sie dachte zuerst es wäre eine Tüte.
Beim Nachsehen dann dieser grausige Fund. Das kleine Häschen war total verdreckt, Fell verklebt, blutig , Schnupfen , Fieber und total abgemagert.
Fundort war mitten im Wald. Da kann es nicht alleine hingekommen sein.
Mal wieder ein Tier einfach nur so ausgesetzt. Ist ja ganz einfach, in den Wald fahren und rauswerfen.
Wie herzlos kann man sein, ganz abgesehen davon , dass dies eine Straftat ist.
Sollte irgendwem auffallen, dass ein Angorahäschen fehlt, und man auch keine sinnvolle Erklärung bekommt wo es jetzt sein könnte, meldet es bitte bei uns.
Wir wissen, dass es wahrscheinlich sehr schwierig werden wird , diesen Täter zu finden, aber vielleicht haben wir ja Glück.
Es könnte eventuell Hunde gewöhnt sein, da es nicht zurückschreckt.
Dieses Häschen ist knapp über ein Jahr alt, vielleicht wurde man ihm überdrüssig, vielleicht hat man schon längst wieder günstig kleine Häschen geholt. Was auch immer der Grund sein sollte für diese Straftat, es ist einfach nur erbärmlich.

 



25.10.2019

Und wieder eine kranke Mutterkatze

 

Diese süße kranke Maus hatte das Glück, vor der Geburt ihrer Kitten gesichert werden zu können.

So konnten die Babys im Warmen auf die Welt kommen. Sie sind gesund und nehmen stetig zu.

Leider mussten wir mit der Mamakatze zum Tierarzt, sie hatte Fieber und eine Entzündung und braucht ebenfalls Antibiotika.

Nun geht es ihr aber täglich besser.
Was wäre aus ihr und ihren Kindern geworden, wenn sie nicht in unserer Obhut wäre. Sie hätte das gleiche Schicksal erleiden müssen, wie so viele andere Straßenkatzen. Sie hätte ihre Kitten nicht mehr versorgen können. Diese wären gestorben, und sie hätte nichts für die Kleinen tun können.


Uns macht dies alles sehr traurig. Es belastet uns, das Wissen, dass es so viele kranke Mutterkatzen und Kätzchen gibt, die nicht gerettet werden. Sie sterben bei diesen Temperaturen. Die Mutterkatzen sind selbst krank und ausgemergelt durch die dauernde Trächtigkeit.

Alle, die in unserer Obhut sind, hatten eine massive Angina. Obwohl der Fundort jeweils unabhängig von den anderen war.

Sie konnten nicht mehr fressen.

Die armen Katzen schaffen es nicht, ihre Kitten zu versorgen, dies ist das Todesurteil für die Kätzchen.

Und jetzt kommt erst die kalte Jahreszeit und wir wissen, wir werden wieder viele Straßenkatzen nur noch von ihrem Leiden erlösen können.

 

Wir sind alle voll belegt mit Fundkatzen und jeden Tag kommen neue Meldungen. Wir können dies nicht mehr bewältigen, personell und finanziell.

Wir versuchen unser Bestes , aber das Wissen, nicht allen helfen zu können, macht uns sehr betroffen.

Es zerreißt uns das Herz.

 

Deshalb auch an dieser Stelle wieder unser Appell:

Lasst eure Katzen kastrieren, helft mit dieses sinnlose Sterben zu verhindern.

Unterstützt die Tierschutzvereine und Tierheime bei der Durchsetzung für ein Kastrationsgesetz.


Update: 2.11.2019

15.10.2019

Unseren Kleinen ging es sehr schlecht. Beim Auffinden der Familie waren die Kleinen ca. 3 Wochen alt und schon richtig krank. Da ihre Mama ja auch sehr krank war, konnten die Kleinen ja nicht gesund sein. Die Pflegestelle musste mit allen Kleinen sehr oft zum Tierarzt. Dort wurden sämtliche zur Verfügung stehende Arzneien gespritzt. Trotzdem war ein kleines Mädchen so schwach durch ihren Katzenschnupfen, dass sie nichts mehr riechen konnte und so auch keine Zitze fand. Die Pflegemama musste mit der Flasche zufüttern. Durch den Katzenschnupfen wurden die Augen geschädigt. Bei einem kleinen Mädchen bleibt deswegen eine Narbe auf der Hornhaut zurück.

Nach zweiwöchigem Kampf und aufopferungsvoller Pflege der Pflegestelle und der Tierärztin, sind sie nun hoffentlich auf dem Weg der Besserung.

Vielen Dank dafür.

 

Niemals hätte die kleine Katzenfamilie draußen ohne menschliche Hilfe überlebt.Sie wurde rechtzeitig gefunden, aber wie viele Babys und Katzen sterben in Freiheit, da sie so krank sind und sich und ihre Kitten nicht ernähren können. Das macht uns so traurig, jeden Tag kommen neue Meldungen über trächtige Katzen oder Katzenfamilien , die irgendwo im Holz oder auf dem blanken kalten Boden liegen.

Was für ein furchtbares Katzenleben.

Die total ausgelaugten Mütter, haben keine Energie mehr, sich um den Nachwuchs zu kümmern.

Egal, ob Regen oder Kälte, sie müssen auf dem Feld ausharren, um wenigstens eine Maus zu fangen.

Die kleinen Kätzchen liegen auf dem kalten Boden und hoffen die Mama kommt bald, um etwas von dem bisschen Milch abzubekommen.

Wie soll sie auch genügend Milch geben, selbst massive Angina, kann sie fast nix zu sich nehmen.

So ist es nur eine Frage der Zeit, bis das erste Kätzchen stirbt.

Und das Schlimme, was uns so beschäftigt, ist, dass sie nur ein Beispiel für so viele arme herrenlose Katzen ist.

So viele Meldungen erreichen uns, überall kleine Kätzchen und tragende Muttertiere.

Bei diesen Temperaturen ist der Tod der kleinen Wesen fast vorhersehbar.

Sie sterben qualvoll, nach einem Leben auf der Straße.


Da die Tierarztkosten für so viele Tiere, für unseren kleinen Verein, der sich nur aus Spenden finanziert, doch ein enormer Kostenfaktor ist, freuen wir uns über jede Spende.

Lasst eure Katzen kastrieren, klärt auf, plädiert für eine Kastrationspflicht, unterstützt die Tierschutzvereine bei dieser Forderung.

Dieses Sterben muss endlich sichtbar werden und viele wachrütteln.


Update 5.12.2019

 

Diese beiden hübschen Ladies sind noch zu vermitteln. Die anderen drei haben bereits ein schönes Zuhause gefunden.


Update: 25.10.2019

12.10.2019

Diese süße Rasselbande konnten wir auch sichern.


Unsere Vermutung ist, dass ihrer Mutter etwas zugestoßen ist, oder sie ist einfach nun am Ende, durch den langen Kampf, das Überleben ihrer kleinen Familie zu sichern.
Jahrelang.

 

Die Mädchen sind jetzt mit 6 Monaten geschlechtsreif, und sie ereilt das gleiche Schicksal, ihr Leben lang, trächtig zu sein.

 

Solche kleine Mäuse haben es doch auch verdient, ein behütetes Katzenleben führen zu dürfen.

Alle quält ein furchtbarer Durchfall. Ebenso geschwollene Lymphknoten. Montag wird dann eine Kotprobe beim Tierarzt uns hoffentlich eine Diagnose bringen.


Noch sind sie etwas vorsichtig, aber es wird von Tag zu Tag besser.
Bedingt durch den Durchfall, benötigen wir einiges an Katzenstreu.
Auch hier freuen wir uns, um jede kleine Spende.

Wir halten euch auf dem Laufenden, wir hoffen, dass die Kleinen bald gesund sind und dann bereit, paarweise in ein neues liebevolles Zuhause umzuziehen.



Update 2.10.2019:

 

Unser Lucky ist ein Mädchen - hat der Tierarzt festgestellt..

 

Was doch ein wenig medizinische Versorgung, liebevolle Betreuung, Gabe von Antibiotika, Augensalbe und gutes Futter ausmacht, es geht ihr jeden Tag besser!

 

An dieser Stelle vielen lieben Dank an unsere Katzenpflegemama und ihre eigenen Fellnasen - sie bewirken Wunder.



25.9.2019

Es hört einfach nicht auf….

 

Lucky

 

Dieses Häufchen Elend wurde am letzten Sonntag von einer Finderin gemeldet, die nicht weggeschaut hat.

 

Orientierungslos und auf der Suche nach Hilfe maunzend war der kleine Kerl in Oberstetten auf der Straße unterwegs.

Diese Kraft hatte er gerade noch.

Augen und Nase waren entzündet und verklebt.

Nur durch sofortige Versorung und stündliche Nahrungsgabe und Augentropfen hat Lucky die Nacht überlebt.

Seit Montag ist er auf einer Pflegestelle, wo er liebevoll aufgepäppelt wird. Es geht im inzwischen besser, wie auf dem letzten Bild zu sehen ist.

 

Wie viele sterben jetzt?! Herbstkätzchen haben es wetterbedingt um ein vielfaches schwerer überhaupt zu überleben. Mit vereiterten Augen, schnupfender Nase und entzündetem Rachen wird die Nahrungsaufnahme ohne menschliche Hilfe unmöglich und die Fellnasen verhungern jämmerlich. Auch Lucky hätte eine weitere Nacht draußen nicht überlebt .....

 



02.07.2019

Dringend neues Zuhause gesucht für zwei einjährige Katzen!

Mika und Silver sind knapp ein Jahr alt. Sie sind kastriert und gechippt sowie entwurmt. Sie sind – wie Katzen in diesem Alter nun mal sind - sehr verspielt und frech, aber schmusen auch gerne und möchten gerne zusammenbleiben.

Da sie das draußen gar nicht gewöhnt sind sollten sie in Wohnungshaltung bleiben. Die beiden haben einen positiven Coronatest, wahrscheinlich möchte sie deshalb wohl niemand haben. Dabei ist das gar nicht so dramatisch und sie können genauso alt werden wie jede andere Katze.

Ansonsten sind sie topfit und gesund und dem Alter entsprechend natürlich auch ein bisschen verrückt.

 

Kontakt:

Tierschutzverein Schwäbisch Hall e.V

Handy: 015258997909

Email: m.v.tierschutz@web.de

 

Hier noch Informationen vom Deutschen Tierschutzbund zum Corona-Virus.

  •  Sehr viele Katzen tragen das Corona-Virus in sich und haben bei Testung über das Blut auch positive Titer oder scheiden das Corona-Virus mit dem Kot aus -> in den meisten Fällen kommt es aber nie zu einer Mutation des Virus in der Katze und somit auch nicht zum Ausbruch der Krankheit
  • Richtig ist, dass die Virusausscheidung (FCoV-Virusdosis) über den Kot in Mehrkatzenhaushalten (auch Zuchten/Tierheimen) häufig höher ist, dies hängt mit der erhöhten Stressbelastung der Tiere zusammen (ungewohnte Umgebung, Overcrowding, etc.) und dass auch eine erhöhte Mutationsrate in Mehrkatzenhaushalten beobachten wird
  •  Trotzdem macht Testung jedes Tieres wenig Sinn -> was ist die Konsequenz? Es ist nicht vorherzusagen, bei welchem Tier das Virus mutieren wird und eine FIP entsteht; in Zuchten werden manchmal Dauerausscheider identifiziert und aus der Zucht genommen, aber das ist in Tierheimen wohl kaum möglich (im Idealfall nur kurze Aufenthaltsdauer, einmalige Messung kann auch höheren Wert aufweisen wegen akuter Stresssituation, wenn müsste häufiger getestet werden)

 



Von der Homepage des Ministeriums für Ländlichen Raum, Baden-Württemberg:

 

Unterbringung von herrenlosen Tieren und Fundtieren

 

1. Fundtiere:

Die Gemeinden sind nach § 5a AGBGB zuständige Fundbehörde im Sinne der §§ 965 bis 967 und 973 bis 976 BGB. Sie sind demnach verpflichtet, auch Fundtiere entgegenzunehmen und entsprechend zu verwahren. Soweit die Fundbehörde für die Unterbringung

und Betreuung nicht in eigenen Einrichtungen sorgen kann, hat sie die Tiere einer geeigneten Person oder Stelle - in der Regel einem Tierheim - zu übergeben und die erforderlichen Aufwendungen dafür zu tragen. Zu den Aufwendungen, die die Fundbehörde zu erstatten hat, gehören die Kosten für eine artgemäße Unterbringung, Pflege und Ernährung im Sinne des § 2 Tierschutzgesetz. Dazu gehören auch

die Kosten für notwendige tierärztliche Behandlungen der Fundtiere, um die Gesundheit der Tiere zu erhalten oder wiederherzustellen, also die Behandlungskosten bei Verletzungen, akuten Krankheiten sowie Parasitenbefall. Hierunter sind jedoch keine in die Zukunft gerichteten Vorsorgemaßnahmen wie aktive Schutzimpfungen zu verstehen.

Eine Erstattungspflicht der Gemeinden für die Kosten einer tierärztlichen Behandlung verletzter oder krank aufgefundener Tiere in den Fällen, in denen der Finder das Tier nicht bei der Gemeinde oder einem von der Gemeinde mit der Unterbringung und Betreuung beauftragten Tierheim abgibt, sondern unmittelbar zu einem Tierarzt bringt, setzt voraus, dass die Behandlung des Tieres unaufschiebbar ist und der Finder seiner Anzeigepflicht nach § 965 BGB nachkommt.

 

2. Herrenlose Tiere

Für herrenlose Tiere ist die Gemeinde zuständig, wenn diese Tiere die öffentliche Sicherheit oder Ordnung gefährden. In diesem Fall ist die Gemeinde als Ortspolizeibehörde verpflichtet, Maßnahmen nach §§ 1 und 3 des Polizeigesetzes zu treffen. Die Kosten für ein nach Maßgabe der §§ 1 und 3 des Polizeigesetzes in einem Tierheim untergebrachtes herrenloses Tier hat die Gemeinde zu tragen.

Eine klare Abgrenzung von Fundtieren zu herrenlosen Tieren ist in der Praxis äußerst schwierig, da zunächst nicht erkennbar ist, ob der bisherige Eigentümer das Eigentum an dem Tier aufgegeben hat oder nicht. Da es nach § 3 Abs. 3 des Tierschutzgesetzes verboten ist, ein Tier auszusetzen oder es zurückzulassen, wird zum Zeitpunkt des Auffindens in aller Regel davon auszugehen sein, dass es sich um ein Fundtier handelt.

 

3. Vertragliche Regelungen

Die Städte und Gemeinden haben aufgrund der unter Nr. 1 und 2 dargestellten Rechtslage vielfach mit den Betreibern von Tierheimen Verträge bezüglich der Verwahrung von Fundtieren und herrenlosen Tieren sowie der damit verbundenen Kosten abgeschlossen. Eine Kostentragungspflicht durch die Gemeinde entsteht in diesen Fällen auch dann, wenn der Finder das Tier nicht bei der Fundbehörde, sondern unmittelbar beim Tierheim abgegeben hat. Voraussetzung ist aber, dass der Anzeigepflicht des Finders gemäß § 965 BGB genügt wird. Diese Anzeige kann dabei auch durch das Tierheim bzw. den Betreiber des Tierheims vorgenommen werden.

Sofern sich ein Eigentümer eines Tieres nicht spätestens nach vier Wochen gemeldet hat, kann in der Regel angenommen werden, dass er die Suche nach seinem Tier aufgegeben hat und das Tier herrenlos ist bzw. herrenlos geworden ist. Damit endet in der Regel auch die Erstattungspflicht für die Aufwendungen. Das Tier kann dann der für die Versorgung beauftragten Person oder Stelle - beispielsweise dem Tierschutzverein - zur weiteren Betreuung überlassen werden.